Glencore Aktie: Pakt mit Washington!
Ein US-gefördertes Konsortium plant eine milliardenschwere Minderheitsbeteiligung an Glencores kongolesischen Minen, um Chinas Rohstoffdominanz zu brechen. Analysten sehen Cashflow-Potenzial und erhöhen Kursziele.

Kurz zusammengefasst
- Milliardendeal mit US-Konsortium für kongolesische Minen
- Strategische Stärkung gegen chinesische Rohstoffdominanz
- Analysten heben Kursziele und erwarten höhere Cashflows
- Paralleler Ausbau der Kontrolle in Australiens Kupfergürtel
In der Demokratischen Republik Kongo bahnt sich eine tiefgreifende geopolitische Machtverschiebung an. Ein von den USA unterstützter Investmentfonds greift nach den Kupfer- und Kobalt-Assets von Glencore. Rund neun Milliarden US-Dollar stehen für eine Minderheitsbeteiligung im Raum. Der Rohstoffkonzern rückt damit massiv ins Zentrum der globalen Jagd nach kritischen Mineralien.
US-Milliarden gegen Chinas Dominanz
Hinter der geplanten Transaktion steht das Orion Critical Mineral Consortium. Die US-Entwicklungsfinanzierungsbehörde stützt das Bündnis mit erheblichen Mitteln. Washington will sich so den direkten Zugriff auf essenzielle Rohstoffe für die Energiewende sichern. Bislang dominieren chinesische Bergbauunternehmen die zentralafrikanische Region fast nach Belieben.
Mit dem Einstieg bei der Kamoto Copper Company würde Orion ein starkes westliches Gegengewicht aufbauen. Die Verhandlungen über das milliardenschwere Paket sind bereits weit fortgeschritten.
Strategische Flankensicherung in Australien
Parallel dazu sichert der Konzern seine Position im asiatisch-pazifischen Raum. In Australien steht die Tochtergesellschaft Mount Isa Mines vor einer strategischen Richtungsentscheidung. Das Unternehmen hält ein 40-tägiges Vorkaufsrecht für Anteile am Carpentaria Joint Venture.
Zieht das Management diese Option, übernimmt Glencore die Kontrolle über die Konsolidierung im wichtigen Kupfergürtel von Queensland. Der Konzern könnte so zu den exakt gleichen Konditionen eines Mitbewerbers einsteigen und seine regionale Vormachtstellung zementieren.
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Analysten sehen Cashflow-Potenzial
Die Aussicht auf frisches Kapital aus Afrika und anhaltend hohe Rohstoffpreise treiben die Marktstimmung. Citigroup hob das Kursziel für das Papier von 620 auf 670 britische Pence an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Analysten erwarten zusätzliche Cashflows durch die anstehenden Asset-Verkäufe.
HSBC zog jüngst mit einem Upgrade auf „Buy“ nach. Hier loben die Experten besonders die stabilen Margen im Kohlegeschäft, das der Konzern nach einem Aktionärsvotum vorerst im Portfolio behält.
Am 30. April legt Glencore den Produktionsbericht für das Auftaktquartal vor. Investoren achten dabei streng auf die Kupferförderung, nachdem das Management die langfristigen Ziele Ende 2025 leicht nach unten korrigiert hatte. Spätestens auf der Hauptversammlung am 28. Mai fallen dann die konkreten Entscheidungen über kommende Aktienrückkäufe und Ausschüttungen.
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