Global X setzt zum Angriff auf den eigenen Klassiker QYLD an. Mit dem gestern gestarteten Nasdaq-100 Income Edge ETF (EDGQ) verschärft der Anbieter den Wettbewerb im Segment der Covered-Call-Strategien. Anleger locken nicht nur wöchentliche Ausschüttungen, sondern vor allem eine radikale Gebührensenkung.
Wöchentliche Kasse und Nullgebühr
Der neue EDGQ versteht sich als Evolution des mit 8,24 Milliarden US-Dollar dotierten QYLD. Während das Original an seinem monatlichen Rhythmus festhält, zielt der Neuzugang auf wöchentliche Zahlungen ab. Mit einer angestrebten Ausschüttungsrendite von 13 % liegt die Zielmarke zudem leicht über dem jüngsten Wert von QYLD, der zuletzt bei etwa 12,08 % lag.
Besonders aggressiv positioniert sich der Anbieter bei den Kosten: Bis mindestens März 2027 verzichtet Global X auf Verwaltungsgebühren, wodurch die effektive Kostenquote vorerst bei 0,00 % liegt. Zum Vergleich: Für den etablierten QYLD werden aktuell 0,60 % pro Jahr fällig. Investoren müssen nun abwägen, ob die Stabilität und Liquidität des Platzhirschs den Preisvorteil des Neulings aufwiegt.
Portfolio und Strategie-Check
Die Basis der Strategie bleibt der technologielastige Nasdaq-100. Entsprechend bestimmen Schwergewichte wie Nvidia (8,76 %), Apple (7,45 %) und Microsoft (5,88 %) die Kursentwicklung. Das Prinzip bleibt unverändert: Der Fonds hält die zugrunde liegenden Aktien und generiert durch den Verkauf von Call-Optionen auf den Index regelmäßige Einnahmen.
Dieses Modell bietet zwar einen gewissen Puffer in Seitwärtsphasen, deckelt aber das Aufwärtspotenzial bei starken Marktrallys. Die Einjahresperformance des QYLD von rund 4,2 % verdeutlicht diesen defensiven Charakter. Anleger erhalten zwar stetige Cashflows, verzichten dafür jedoch auf einen Teil der Kursgewinne des Gesamtmarktes.
Entscheidungstag am Freitag
Morgen steht für den QYLD ein wichtiger Termin im Kalender: Der Verfallstag der monatlichen Indexoptionen löst den sogenannten Rollover-Prozess aus. Dabei schreiben die Portfoliomanager neue Kontrakte für den kommenden Monat. Die Höhe der dabei erzielten Optionsprämien bestimmt maßgeblich, wie üppig die nächste Ausschüttung ausfällt.
Der Ex-Dividende-Tag wird voraussichtlich Ende Februar stattfinden. Da die Gebührenbefreiung für den neuen EDGQ fest bis März 2027 zugesagt ist, dürfte der Wettbewerbsdruck innerhalb der Produktfamilie von Global X in den kommenden Monaten spürbar zunehmen. Während der etablierte QYLD vor allem durch seine Liquidität punktet, stellt das neue Gebührenmodell für kostenbewusste Anleger eine ernstzunehmende Alternative dar.
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