Gold hat die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze Mitte Februar 2026 zurückerobert. Nach einer Phase deutlicher Volatilität stabilisierte sich der Preis zuletzt bei rund 5.044 US-Dollar. Treibt die Aussicht auf sinkende Zinsen das Edelmetall nun dauerhaft in neue Rekordhöhen?
- Rekordzuflüsse: 19 Milliarden US-Dollar flossen allein im Januar in Gold-ETFs.
- Neues Allzeithoch: Das verwaltete Vermögen (AUM) stieg auf 669 Milliarden US-Dollar.
- Physische Bestände: Die weltweiten Bestände erreichten einen Rekordwert von 4.145 Tonnen.
- Zentralbanken: Für das Gesamtjahr 2026 werden Nettokäufe von etwa 800 Tonnen erwartet.
Investoren nutzen Kursrücksetzer
Das Vertrauen der Anleger in Gold-ETFs zeigte sich zu Beginn des Jahres außergewöhnlich robust. Der Zuwachs des verwalteten Vermögens um 20 Prozent innerhalb eines Monats unterstreicht die hohe Nachfrage, die vor allem aus Nordamerika und Asien kam. Besonders auffällig: Selbst als die Preise Ende Januar kurzzeitig nachgaben, hielten Investoren an ihren Positionen fest oder bauten diese weiter aus. In Indien verzeichneten Gold-ETFs im Januar mit 240 Milliarden Rupien einen deutlichen Sprung im Vergleich zu den Vormonaten.
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Makroökonomischer Rückenwind
Hinter der jüngsten Rally stehen handfeste wirtschaftliche Daten. Die US-Inflation kühlte sich im Januar auf 2,4 Prozent ab, was den Druck auf die Treasury-Renditen minderte und den US-Dollar schwächte. Marktbeobachter interpretieren dies als Signal, dass die Federal Reserve im späteren Jahresverlauf die Zinsen senken könnte – ein traditionell positives Umfeld für das unverzinste Edelmetall. Zusätzlich stützen geopolitische Spannungen die Rolle von Gold als sicherem Hafen, während die Nachfrage der Zentralbanken eine strukturelle Stütze für den Markt bildet.
Technischer Ausblick
Solange der Goldpreis die Unterstützung bei 4.950 US-Dollar hält, bleibt das Marktumfeld aus technischer Sicht konstruktiv. Kurzfristig ist jedoch mit Schwankungen zu rechnen, da das chinesische Neujahrsfest bis Ende Februar für geringere Handelsvolumina sorgt. Die nächsten Impulse werden von den kommenden US-Inflationsdaten und den Signalen der Zentralbanken zur künftigen Zinspolitik erwartet, die den kurzfristigen Trend des Edelmetalls bestimmen dürften.
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