Gold: Neue Erfolgsmeldungen!
Nach einem deutlichen Rückgang erholt sich der Goldpreis leicht, bleibt aber von geopolitischen Spannungen und hohen Realzinsen belastet. Analysten sehen langfristig Aufwärtspotenzial.

Kurz zusammengefasst
- Diplomatische Pause bremst Abwärtsdruck beim Gold
- Wells Fargo prognostiziert 43 Prozent Kursanstieg
- Hohe Ölpreise und Inflationsängste als Treiber
- Charttechnische Konsolidierung zwischen 4.400 und 4.500 USD
Eine diplomatische Atempause hat den Abwärtsdruck beim Goldpreis vorerst gebremst. Die Entscheidung von US-Präsident Trump, das Ultimatum für mögliche Angriffe auf iranische Energieanlagen bis zum 6. April zu verlängern, gab Anlegern am Freitag Anlass für erste Zukäufe — nach einem Rückgang von rund 22 Prozent seit dem Rekordhoch Ende Januar.
Naher Osten: Pause, keine Entwarnung
Die Verschiebung der geplanten Militäraktion hat den akuten Verkaufsdruck gemildert, die Unsicherheit jedoch nicht beseitigt. Die iranischen Revolutionsgarden halten die Straße von Hormus weiterhin geschlossen, das Pentagon plant Berichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in die Region. Physische Goldbestände bleiben gefragt — auch wenn Terminmärkte zuletzt unter Liquiditätsbedarf und einem starken Dollar litten.
Brent-Öl notiert weiterhin deutlich über 100 US-Dollar, was die Inflationserwartungen treibt. Mehrere Fed-Vertreter warnten am Freitag explizit vor einem dauerhaften Energiepreisschock, der die längerfristigen Inflationserwartungen verankern könnte. Der Markt preist für 2026 keine Zinssenkungen mehr ein; die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen wird auf rund 35 Prozent geschätzt. Hohe Realzinsen und ein zinsloses Edelmetall — das ist eine schwierige Kombination.
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Wells Fargo sieht 43 Prozent Aufwärtspotenzial
Trotz des schwierigen Umfelds bleibt der Ausblick mancher Institute optimistisch. Wells Fargo bezeichnet die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit und nennt ein Kursziel von 6.100 bis 6.300 US-Dollar bis Ende 2026 — rund 43 Prozent über dem heutigen Niveau. Als Treiber sieht die Bank die anhaltend hohe Nachfrage globaler Zentralbanken sowie eine erwartete Abschwächung der Anleiherenditen auf längere Sicht. Auch Goldman Sachs und BMO Capital äußerten sich zuletzt positiv zur langfristigen Entwicklung.
Charttechnisch konsolidiert Gold zwischen 4.400 und 4.500 US-Dollar. Marktbeobachter werten einen nachhaltigen Ausbruch über 4.600 US-Dollar als erstes Signal für eine Trendwende; die Zone um 4.100 US-Dollar, wo auch der 200-Tage-Durchschnitt verläuft, gilt als entscheidende Unterstützung. Mit dem heutigen Tagesplus von 2,51 Prozent auf 4.487 US-Dollar hat Gold zumindest die Mitte dieser Spanne zurückerobert — ob das reicht, entscheidet sich spätestens am 6. April, wenn Trumps Ultimatum ausläuft.
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