Gold: Trister Ausblick!

Goldpreis durchbricht erstmals 4.670 USD, während europäische Aktienmärkte auf neue US-Zölle und ein geplantes EU-Vergeltungspaket reagieren.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldpreis erreicht neues Allzeithoch bei 4.672 USD
  • Europäische Aktienmärkte unter massivem Verkaufsdruck
  • EU plant Vergeltungszölle im Volumen von 93 Mrd. Euro
  • Silber notiert ebenfalls auf Rekordniveau

Donald Trumps aggressive Zoll-Drohungen gegen acht europäische Staaten – darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien – haben die Märkte in Aufruhr versetzt. Der designierte US-Präsident kündigt Einfuhrzölle von zunächst 10 Prozent an, die ab Juni auf 25 Prozent steigen sollen. Das Ziel: Dänemark und Verbündete zu Zugeständnissen in der Grönland-Frage zwingen. Die Reaktion der Anleger folgt prompt – und massiv.

Die Flucht in sichere Häfen:
– Gold durchbricht erstmals die Marke von 4.670 USD
– Silber explodiert um fast 4 Prozent auf Rekordhoch von 94,08 USD
– US-Dollar verliert gegenüber Fluchtwährungen deutlich

Gold

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Europa unter Beschuss – DAX verliert 1,4 Prozent

Während Edelmetalle ihre Rally fortsetzen, geraten europäische Aktienmärkte unter massiven Verkaufsdruck. Der DAX büßt zum Handelsstart 1,4 Prozent ein, der französische CAC 40 verliert 1,6 Prozent. Besonders hart trifft es die Exportwirtschaft: Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz sacken zwischen 2,5 und 4 Prozent ab.

Die Unsicherheit verschärft sich durch den geschlossenen US-Handel am Martin Luther King Jr. Day. Ohne Impulse von der Wall Street steigt die Volatilität im europäischen Handel zusätzlich. Lediglich der elektronische Futures-Handel für US-Goldkontrakte läuft weiter – der Februar-Kontrakt notiert bei 4.671,90 USD.

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EU plant Vergeltungsschlag über 93 Milliarden Euro

Brüssel bereitet eine harte Antwort vor. Nach Marktberichten arbeitet die Europäische Union an einem Vergeltungspaket im Volumen von 93 Milliarden Euro. Die Zölle auf US-Waren sollen als direkte Reaktion auf Trumps Handelskrieg dienen.

Diese verhärteten Fronten zementieren Golds Status als ultimativen Krisengewinner. Solange die konkrete Umsetzung der US-Zölle ab 1. Februar unklar bleibt, dürfte der Aufwärtsdruck anhalten. Analysten sehen geopolitische Risiken derzeit als dominierenden Preistreiber – noch vor Zinsentscheidungen der Notenbanken.

Charttechnik öffnet Tür nach oben

Mit dem Überwinden der 4.600-Dollar-Marke ist der Weg in unerkundetes Terrain frei. Berichte deuten zudem auf einen Ansturm auf physisches Gold hin. Die Kombination aus sprunghaft steigenden Risikoaufschlägen und technischem Ausbruch schafft ein explosives Umfeld. Der aktuelle Kurs von 4.672 USD markiert nicht nur ein neues Allzeithoch, sondern liegt auch deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 4.377 USD.

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