Goldpreis LBMA: 1.230 Tonnen Rekordnachfrage trotz Ausverkauf
Gold fällt auf Wochensicht um fast vier Prozent. Trotz Rekordnachfrage belasten Zinsängste und ein starker Dollar den Kurs.
Kurz zusammengefasst
- Gold verliert fast vier Prozent in einer Woche
- US-Inflationsdaten treiben Zinsängste an
- Globale Goldnachfrage erreicht Rekordniveau
- Analysten uneins über kurzfristige Kursentwicklung
Starke physische Nachfrage, schwache Kurse. Beim Goldpreis klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Das Edelmetall verlor auf Wochensicht fast vier Prozent und schloss bei rund 4.535 US-Dollar.
Hohe US-Inflationsdaten treiben den Ausverkauf an. Die Verbraucherpreise stiegen im April auf 3,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Mai 2023. Märkte preisen frühe Zinssenkungen der US-Notenbank nun aus. Stattdessen rückt eine mögliche Zinserhöhung bis Dezember in den Fokus.
Höhere Zinsen machen das zinslose Edelmetall unattraktiv. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte zeitweise auf 4,54 Prozent. Ein starker US-Dollar verteuert Gold für internationale Käufer zusätzlich. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treiben parallel dazu die Ölpreise. Das befeuert die Inflationsrisiken weiter.
Die Fundamentaldaten zeichnen ein anderes Bild. Im ersten Quartal 2026 erreichte die globale Goldnachfrage einen Rekordwert von über 1.230 Tonnen. Zentralbanken kauften netto 244 Tonnen. Sie diversifizieren ihre Währungsreserven abseits des US-Dollars.
Spekulanten ziehen sich derweil zurück. Das Open Interest an der COMEX fiel im April auf ein 16-Jahres-Tief. Die Folge: fehlendes Kapital im Terminmarkt. Hinzu kommt Gegenwind aus Asien. Indien hob die Importzölle auf Gold massiv an. Damit schwächelt eine traditionell verlässliche Stütze für den physischen Markt.
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Gespaltene Analysten
Technisch ist die Lage angespannt. Der Kurs rutschte unter wichtige gleitende Durchschnitte. Der Relative-Stärke-Index signalisiert zwar einen überverkauften Zustand. Analysten warnen jedoch vor anhaltendem Abwärtsdruck.
LiteFinance sieht weitere Kursverluste in Richtung 4.300 US-Dollar. Großbanken bleiben langfristig optimistisch. J.P. Morgan rechnet bis Ende 2026 mit Kursen jenseits der Marke von 5.000 US-Dollar. TD Securities teilt diese Einschätzung für das erste Halbjahr.
Der nächste Widerstand wartet bei 4.600 US-Dollar. Vorherrschende Zinsängste dürften Erholungsversuche vorerst bremsen. Hält die restriktive Haltung der US-Notenbank an, droht ein weiterer Test der unteren Unterstützungszonen.
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