Goldpreis LBMA: 12 Prozent Minus trotz Golf-Eskalation
Trotz geopolitischer Spannungen fällt der Goldpreis aufgrund steigender Anleiherenditen und Zinserwartungen. Die 4.500-Dollar-Marke rückt in den Fokus.

Kurz zusammengefasst
- Gold fällt trotz Golf-Krise
- Starker Dollar belastet Edelmetall
- Anleiherenditen steigen deutlich
- FOMC-Protokolle im Fokus
Brennende Ölanlagen und drohende Engpässe am Golf treiben normalerweise den Goldpreis. Aktuell passiert genau das Gegenteil. Das Edelmetall gerät zum Wochenstart massiv unter Druck. Ein starker US-Dollar und steigende Anleiherenditen ersticken jede Flucht in den sicheren Hafen.
Neue Drohnenangriffe eskalieren die Lage im Nahen Osten. Ein Kernkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldet Feuer. Saudi-Arabien fing drei weitere Drohnen ab. Die Straße von Hormuz bleibt stark eingeschränkt. Die Folge: Brent-Rohöl klettert auf über 110 US-Dollar je Barrel.
Höhere Energiepreise heizen die Inflation weiter an. Im April stiegen die US-Verbraucherpreise bereits um 3,8 Prozent. Anleger fürchten nun eine harte Reaktion der Notenbanken. Die Märkte preisen mittlerweile eine reale Chance für eine Zinserhöhung der Federal Reserve ein.
Diese Zinssorgen treiben die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,63 Prozent. Gold wirft keine Zinsen ab und verliert dadurch an Attraktivität. Der Spotpreis fiel im asiatischen Handel auf 4.527 US-Dollar je Unze.
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Diese Schwäche spiegelt sich in den aktuellen Marktdaten wider. Der Referenzkurs schloss am Freitag bei 361,89. Der Wert verzeichnet auf Monatssicht ein Minus von knapp zwölf Prozent. Vom Jahreshoch bei 410,91 Mitte April hat sich der Kurs spürbar entfernt.
Physische Käufer nutzen den Preisrutsch. Laut World Gold Council erreichte die globale Nachfrage im ersten Quartal ein Rekordhoch. Technisch bleibt das Bild jedoch angespannt. Die wichtige Unterstützungszone liegt zwischen 4.500 und 4.550 US-Dollar.
Am Mittwoch rückt die US-Notenbank in den Fokus. Die Veröffentlichung der FOMC-Protokolle liefert neue Details zur Zinspolitik. Fällt der Goldpreis unter die Marke von 4.500 US-Dollar, droht weiterer technischer Verkaufsdruck.
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