Goldpreis LBMA: Alles noch offen?
Der Goldpreis fällt auf 4.710 Dollar, belastet vom starken Dollar. Die Fed-Sitzung diese Woche gilt als richtungsweisend für das Edelmetall.

Kurz zusammengefasst
- Gold fällt auf 4.710 Dollar
- Starker Dollar belastet den Goldpreis
- Fed-Sitzung im Fokus der Märkte
- Geopolitische Risikoprämie verflogen
Gold startet die Woche mit einem kleinen Plus — aber das Bild bleibt angespannt. Bei rund 4.710 Dollar je Unze versucht das Edelmetall, nach einem wochenlangen Rückgang Halt zu finden. Der Blick der Märkte richtet sich bereits auf die Fed.
Starker Dollar, nachlassende Risikoprämie
In der Vorwoche fiel Gold von 4.831 auf 4.710 Dollar — ein Minus von 2,5 Prozent. Den Hauptdruck liefert der US-Dollar, der auf 99,3 geklettert ist.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten liefert kaum noch Unterstützung. Der Iran-Waffenstillstand-Eskalationszyklus wiederholte sich im April allein viermal. Die Märkte reagieren kaum noch auf neue Schlagzeilen. Die Risikoprämie ist weitgehend verflogen.
Technisch hat Gold in der Vorwoche die Unterstützung bei 4.750 Dollar gebrochen. Der nächste relevante Nachfragebereich liegt zwischen 4.620 und 4.680 Dollar.
FOMC: Powells letzter Auftritt
Das entscheidende Ereignis dieser Woche ist die FOMC-Sitzung am 28. und 29. April. Eine Zinsänderung erwartet niemand — die Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Rate bei 3,50 bis 3,75 Prozent liegt bei 99,5 Prozent.
Es ist Powells letzte Sitzung als Fed-Chef. Am 15. Mai übernimmt Warsh. Entscheidend ist die Sprache: Signalisiert Powell Offenheit für Zinssenkungen, falls die Ölpreise fallen?
Das Umfeld macht das schwer. Die Inflationserwartungen der Universität Michigan stiegen im April auf 4,8 Prozent — ein Prozentpunkt mehr als im März, der größte monatliche Sprung seit einem Jahr. J.P. Morgan erwartet, dass die Fed die Zinsen für den Rest des Jahres 2026 stabil hält und erst im dritten Quartal 2027 um 25 Basispunkte anhebt.
Hormuz als Schlüsselvariable
Iran soll über pakistanische Vermittler einen neuen Vorschlag eingereicht haben. Darin geht es um eine Verlängerung des Waffenstillstands und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz. Teheran besteht jedoch darauf, dass keine Verhandlungen stattfinden, solange die US-Marine die Meerenge blockiert.
Eine glaubwürdige Öffnung von Hormuz würde die Ölpreise drücken, die Inflationserwartungen senken und damit den Druck auf Gold mildern. Solange das ausbleibt, bleibt die Deckelung bestehen.
Neben der Fed stehen diese Woche noch US-BIP-Daten für das erste Quartal, ADP-Beschäftigungszahlen am Mittwoch und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf dem Kalender. Ein hawkisches Signal der Fed würde den Dollar stärken und Gold weiter belasten. Eine dovische Andeutung dagegen könnte die Stimmung drehen — das Jahreshoch bei 5.597 Dollar aus dem Januar liegt noch weit entfernt.
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