Goldpreis LBMA: Eine zähe Entwicklung!
Die Eskalation in der Straße von Hormuz treibt Ölpreise und Zinserwartungen, was Gold unter Druck setzt. Die Fed zeigt zudem historische Uneinigkeit.
Kurz zusammengefasst
- Goldpreis fällt auf 4.639 Dollar
- Hormuz-Konflikt treibt Ölpreis
- Fed-Mitglieder stimmen gegen Zinsstatus
- Asiatische ETFs sammeln Kapital ein
Geopolitische Krisen gelten traditionell als sicherer Hafen für Goldanleger. Die jüngste Eskalation in der Straße von Hormuz löst am Markt jedoch einen gegenteiligen Effekt aus. Brennende Ölterminals und militärische Interventionen treiben die Energiepreise nach oben— und zementieren damit die Zinsängste der Investoren.
Der Goldpreis notiert am Mittwochmorgen bei rund 4.639 US-Dollar je Unze. Zuvor war das Edelmetall zeitweise auf 4.530 US-Dollar abgerutscht. Damit summiert sich der Verlust seit dem Jahreshoch im Januar auf knapp 18 Prozent.
Analysten sprechen vom „Hormuz-Paradoxon“. Iranische Angriffe auf Handelsschiffe und die militärische Reaktion der USA ließen den Preis für Brent-Rohöl um mehr als fünf Prozent ansteigen. Das befeuert die globale Inflation. Ein starker US-Dollar und die Aussicht auf anhaltend hohe Zinsen machen das zinslose Edelmetall im Gegenzug unattraktiver.
Historische Spaltung der US-Notenbank
Parallel dazu verarbeitet der Markt ein ungewöhnliches Signal der Fed. Bei der jüngsten Sitzung stimmten gleich vier FOMC-Mitglieder gegen die Beibehaltung der aktuellen Zinsspanne. Ein solches Maß an Uneinigkeit gab es seit über dreißig Jahren nicht mehr.
Hinzu kommt ein personeller Umbruch. Für Notenbankchef Jerome Powell war es voraussichtlich die letzte Sitzung, nachdem die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger den Senatsausschuss passiert hat. Die Erwartungen an baldige Zinssenkungen schwinden rasant. Laut CME-Daten rechnen fast 95 Prozent der Marktteilnehmer im Juni mit unveränderten Zinsen.
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Kapitalströme driften auseinander
Auf institutioneller Ebene zeigt sich eine massive regionale Spaltung. Nordamerikanische Gold-ETFs verzeichneten im März Rekordabflüsse in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar. Asiatische Fonds sammelten im gleichen Zeitraum zwei Milliarden US-Dollar ein. Vor allem in China stützt die Nachfrage nach Sicherheit den Markt.
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich der Kurs in einem intakten Abwärtstrend. Die entscheidende Widerstandszone liegt zwischen 4.647 und 4.660 US-Dollar. Scheitern die Käufer an dieser Marke, droht ein Rückfall auf die nächste Unterstützung bei rund 4.423 US-Dollar.
Die kommenden Tage bringen weitere fundamentale Impulse. Neben den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten rückt der April-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den Fokus. Bleibt der Inflationsdruck durch die hohen Ölpreise bestehen, dürfte sich Gold vorerst in der unteren Hälfte der erwarteten Handelsspanne von 4.400 bis 5.500 US-Dollar einpendeln.
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