Goldpreis LBMA: Fragility Index auf kritischen 79 Punkten
Der Goldpreis stabilisiert sich nach der jüngsten Korrektur, während Anleger auf neue Impulse durch die Fed-Spitze warten.

Kurz zusammengefasst
- Goldpreis pendelt um 4.695 Dollar
- Fester Dollar und hohe Zinsen bremsen
- Asiatische Notenbanken kaufen günstig ein
- Fed-Wechsel als nächster Impulsgeber
Die extreme Risikoprämie schmilzt ab, ein Absturz bleibt jedoch aus. Berichte über eine mögliche Waffenruhe im Nahen Osten nehmen die spekulative Hitze aus dem Goldmarkt. Nach der massiven Korrektur vom Allzeithoch suchen Investoren nun nach einem neuen Boden.
Im Londoner Vormittagshandel pendelt sich das Edelmetall bei rund 4.695 US-Dollar ein. Die Handelsspanne fällt mit kaum sechs Dollar Differenz extrem eng aus. Marktteilnehmer agieren abwartend. Das unmittelbare Abwärtsrisiko scheint vorerst gestoppt.
Gegenwind durch Zinsen und Währung
Ein festerer US-Dollar bremst aktuell stärkere Erholungsversuche. Da Gold in Dollar gehandelt wird, verteuert die Währungsstärke den Einstieg für internationale Käufer. Parallel dazu halten die anhaltend hohen Renditen der US-Staatsanleihen die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall oben.
Ein strukturelles Sicherheitsnetz spannt indes die physische Nachfrage. Vor allem asiatische Notenbanken greifen auf dem ermäßigten Preisniveau weiter zu.
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Technische Marken im Fokus
Charttechnisch navigiert der Kurs in einer engen Zone. Auf der Unterseite sichert die Marke von 4.635 Dollar die jüngste Stabilisierung ab. Nach oben hin blockiert der exponentielle 200-Tage-Durchschnitt bei 4.739 Dollar den Weg. Der neutrale Relative-Stärke-Index lässt Raum für Ausbrüche in beide Richtungen.
Institutionelle Anleger halten sich mit großen Umschichtungen zurück. Die Abflüsse aus physisch hinterlegten Gold-ETFs haben sich nach dem jüngsten Preisrutsch beruhigt. Ein Blick auf den Gold Fragility Index mahnt allerdings zur Vorsicht. Der Wert notiert mit 79 Punkten im kritischen Bereich. Der Markt bleibt extrem sensibel für neue Nachrichten.
Der nächste große Impulsgeber zeichnet sich bereits ab. Investoren positionieren sich für die anstehende Übernahme der Fed-Präsidentschaft. Der Wechsel an der Spitze der US-Notenbank wird die künftige Zinspolitik und damit die mittelfristige Goldnachfrage neu definieren.
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