GoPro Aktie: Harte Einschnitte
Nach einem schwachen Geschäftsjahr mit deutlichen Umsatz- und Absatzeinbrüchen startet GoPro einen umfassenden Restrukturierungsplan. Das Unternehmen reduziert seine Belegschaft massiv und setzt gleichzeitig auf eine neue, KI-gestützte Kameraplattform.

Kurz zusammengefasst
- Massiver Stellenabbau von rund 23 Prozent
- Umsatz brach 2025 um 19 Prozent ein
- Neue Kamera-Generation mit KI-Chip geplant
- Wettbewerbsdruck durch Smartphones steigt
GoPro zieht die Reißleine und streicht fast ein Viertel der Belegschaft. Nach einem enttäuschenden Geschäftsjahr 2025 mit zweistelligen Umsatzrückgängen setzt der Kamera-Pionier nun alles auf eine Karte: operative Verschlankung und technologische Differenzierung durch einen neuen KI-Chip.
Umbau der Kostenstruktur
Der angekündigte Stellenabbau betrifft rund 23 Prozent der weltweiten Mitarbeiter. Konkret müssen etwa 145 der insgesamt 631 Beschäftigten das Unternehmen verlassen. Die Restrukturierung soll bereits im zweiten Quartal 2026 beginnen und bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
Für die Umsetzung plant das Management mit Kosten zwischen 11,5 und 15 Millionen US-Dollar. Diese fließen primär in Abfindungen und Gesundheitsleistungen für die ausscheidenden Mitarbeiter. Die finanziellen Belastungen werden sich über das restliche Jahr verteilen, wobei der Großteil der Ausgaben für das dritte und vierte Quartal erwartet wird.
Schwache Nachfrage belastet
Hintergrund dieser Maßnahme ist die angespannte wirtschaftliche Lage. Im Geschäftsjahr 2025 brach der Umsatz um 19 Prozent auf 652 Millionen US-Dollar ein. Gleichzeitig sank der Absatz der Kameras um ein Fünftel auf nur noch zwei Millionen Einheiten. Das vierte Quartal schloss GoPro mit einem Nettoverlust von 9,1 Millionen US-Dollar ab.
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Verantwortlich für die Misere sind laut Management mehrere Faktoren: Steigende Komponentenkosten, Belastungen durch Zölle und anhaltende Probleme in der Lieferkette. Zudem verschärft sich der Wettbewerb durch immer leistungsstärkere Smartphones und Rivalen im Bereich der Action-Kameras.
Fokus auf neue Chip-Technologie
Trotz der Sparmaßnahmen investiert GoPro gezielt in die Entwicklung neuer Technologien. Im Zentrum steht der proprietäre GP3-Prozessor, der über eine integrierte Neural Processing Unit (NPU) verfügt. Diese KI-Unterstützung soll die Bildqualität und das Wärmemanagement verbessern, um sich im Premium-Segment deutlicher von der Konkurrenz abzuheben.
Die neue Kamerageneration soll im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen. Für GoPro markiert dieser Zeitraum einen kritischen Punkt. Während die Belegschaft schrumpft, muss die neue Hardware-Plattform beweisen, dass sie die Marktanteile stabilisieren und das Unternehmen zurück in die Gewinnzone führen kann.
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