Graphite One: $6,4 Milliarden NPV für Graphite Creek
Graphite One plant mit einer Machbarkeitsstudie den Aufbau einer vollständigen nordamerikanischen Grafit-Lieferkette von Alaska bis Ohio.

Kurz zusammengefasst
- Komplette Lieferkette von Mine bis Verarbeitung
- Kapitalwert von 6,4 Milliarden US-Dollar
- Produktionsstart in Ohio für 2028 geplant
- Aktie zeigt hohe monatliche Volatilität
Die Vereinigten Staaten sind bei natürlichem Grafit vollständig auf Importe angewiesen. Genau diese Abhängigkeit will Graphite One brechen. Das Unternehmen treibt den Aufbau einer komplett nordamerikanischen Lieferkette voran — von der Mine in Alaska bis zur Materialverarbeitung in Ohio. Für die Batterieproduktion von Elektroautos und für Energiespeicher ist dieser Rohstoff unverzichtbar.
Milliardenprojekt in Etappen
Eine aktuelle Machbarkeitsstudie skizziert das Potenzial des Vorhabens. Das Projekt weist einen Kapitalwert vor Steuern von 6,4 Milliarden US-Dollar auf. Die intern kalkulierte Rendite liegt bei 30 Prozent.
Um die anfänglichen Investitionskosten zu drosseln, wählt das Management einen modularen Ansatz. Das geplante Werk in Ohio soll bereits vor der Fertigstellung der eigenen Mine den Betrieb aufnehmen. In dieser Übergangsphase kauft das Unternehmen natürliches Grafit auf dem Weltmarkt ein, um daraus aktives Anodenmaterial herzustellen.
Der Zeitplan ist ambitioniert gesteckt. Die kommerzielle Produktion des Anodenmaterials soll im Jahr 2028 anlaufen. Zwei Jahre später plant Graphite One den Start der Förderung im Graphite-Creek-Projekt in Alaska. Die Mine gilt laut der US-Geologiebehörde als das größte bekannte Vorkommen des Landes und ist auf eine Lebensdauer von zwei Jahrzehnten ausgelegt.
Hohe Volatilität an der Börse
An der Börse spiegelt sich die lange Vorlaufzeit des Projekts in starken Kursschwankungen wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,86 US-Dollar und verzeichnete damit auf Monatssicht ein Plus von rund 24 Prozent.
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Seit Jahresbeginn steht allerdings noch ein Minus von knapp 27 Prozent auf der Kurstafel. Der Kurs pendelt sich derzeit leicht über der 50-Tage-Linie ein, während die annualisierte Volatilität mit über 76 Prozent hoch bleibt.
Parallel dazu baut das Unternehmen seine Führungsstrukturen aus. Seit Februar verantwortet Lucille Carter die Beziehungen zu den lokalen Gemeinden. Ihre Erfahrung bei der Bering Strait Native Corporation soll helfen, die Interessen der indigenen Bevölkerung in Alaska mit der Minenentwicklung in Einklang zu bringen.
Der strategische Fokus liegt nun auf der Finanzierung der ersten Bauphasen. Bis zum geplanten Produktionsstart 2028 in Ohio muss Graphite One beweisen, dass sich die Milliardenkalkulation der Machbarkeitsstudie in die Praxis umsetzen lässt.
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