Green Bridge Metals Aktie: 0,31% Kupfer auf 152 Metern
Erfolgreiche Kupfer-Titan-Bohrungen am Titac-Projekt und geplante Serpentine-Exploration stützen den Aktienkurs von Green Bridge Metals.

Kurz zusammengefasst
- Kurs legt um 3,73 Prozent zu
- Erste Bohrergebnisse bestätigen Mineralisierung
- Drei weitere Bohrlöcher noch ausstehend
- Serpentine-Bohrprogramm für zweites Halbjahr geplant
Der Kurs von Green Bridge Metals steigt – und das, obwohl die letzte Pflichtmitteilung eine Woche alt ist. Am 3. Juni legte die US-OTC-Notierung um 3,73 Prozent zu. Die Marktkapitalisierung liegt bei 31,1 Millionen Dollar, rund 231 Millionen Aktien sind ausstehend. Was treibt den Kurs? Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die jüngsten Explorationsdaten und vor allem auf das, was noch kommt.
Daten vom Titac-Projekt
Am 27. Mai veröffentlichte das Unternehmen erste Ergebnisse aus dem Phase-1-Bohrprogramm am Titac-Projekt im Nordosten Minnesotas. Sechs Diamantbohrlöcher wurden bei Titac South abgeteuft. Die Werte der ersten drei sind beachtlich: Bohrloch TS26-005 durchteufte auf 152 Metern 0,31 Prozent Kupfer, 13,7 Prozent Titandioxid und 0,15 Prozent Vanadiumpentoxid. Bohrloch TS26-003 lieferte auf 190 Metern ähnliche Gehalte.
Die Ergebnisse bestätigen eine breite polymetallische Mineralisierung – Kupfer, Titan, Vanadium, plus Platingruppenelemente. Green Bridge Metals ist damit fest im Thema kritische Rohstoffe verankert.
Ausstehende Analysen als nächster Fixpunkt
Die Ergebnisse der drei restlichen Bohrlöcher stehen noch aus. Darunter ein Step-out-Hole, das eine bisher ungetestete geophysikalische Anomalie anpeilt. Das Unternehmen betont, dass alle sechs Bohrlöcher durchgängig Sulfidmineralisierung zeigen. Ob diese Daten die positive Kursbewegung bestätigen, dürfte Anleger beschäftigen.
Hinzu kommt: Die abgeschlossene 3D-VTEM-Inversion identifizierte zusätzliche ungetestete Anomalien mit leitfähigen und magnetischen Signaturen, die zu bekannten mineralisierten Intrusionen passen.
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Serpentine als zweite Spur
Parallel dazu verfolgt Green Bridge Metals das Kupfer-Nickel-Projekt Serpentine. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist ein Phase-1-Bohrprogramm mit sechs bis zehn Löchern geplant – rund 2.000 bis 2.500 Meter. Die Genehmigung beim Minnesota Department of Natural Resources läuft für sechs neue Bohransatzpunkte.
Das Programm soll die bestehende Ressourcenschätzung testen und den Beitrag von Platingruppenmetallen und Kobalt bewerten. Ziel ist eine Machbarkeitsstudie innerhalb von 18 Monaten.
Die ausstehenden Titac-Analysen und die bevorstehenden Serpentine-Bohrungen definieren den Nachrichtenfluss der nächsten Monate. Der jüngste Kursanstieg zeigt, dass der Markt auf Substanz setzt – jetzt müssen die Daten liefern.
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