Green Bridge Metals Aktie: 21,6 Millionen Tonnen in Minnesota
Green Bridge Metals treibt Kupfer- und Titanprojekte in den USA voran, um die heimische Rohstoffversorgung zu stärken.

Kurz zusammengefasst
- Fokus auf Kupfer, Nickel und Titan
- Serpentine-Projekt mit 21,6 Mio. Tonnen Ressource
- Finanzierung von vier Mio. CAD gesichert
- Aktie trotz Jahresplus unter Februarhoch
Kupfer, Nickel, Titan, Vanadium — die USA importieren den Großteil dieser Rohstoffe aus dem Ausland. Green Bridge Metals will das ändern. Das kanadische Explorationsunternehmen baut sein Portfolio in Minnesota und Ontario aus und positioniert sich damit mitten in einer politisch aufgeladenen Debatte über heimische Lieferketten.
Zwei Projekte, eine klare Strategie
Das Herzstück ist das Serpentine-Projekt in Minnesota. Das Kupfer-Nickel-Vorkommen umfasst eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen mit einem Kupferäquivalent-Gehalt von 0,69 Prozent. Die abgeleitete Ressource liegt bei 280 Millionen Tonnen. Aktuell laufen Bohrungen und Tests. Eine Scoping-Studie plant das Unternehmen für 2027, eine Vormachbarkeitsstudie für 2029.
Parallel dazu arbeitet Green Bridge am Titac-Projekt innerhalb des South Contact District. Dort stecken rund 46,6 Millionen Tonnen mit einem Titandioxid-Gehalt von 15 Prozent im Boden. Jüngste Bohrergebnisse zeigen zusätzlich breite Kupfermineralisierungszonen — ein Hinweis auf weiteres Potenzial.
Finanzierung steht, Kurs schwächelt
Im Februar sicherte sich das Unternehmen vier Millionen kanadische Dollar. Das Geld fließt in Bohrprogramme bei Serpentine und South Contact bis Ende 2026. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 44 Millionen kanadischen Dollar.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,11 Euro — ein Plus von knapp einem Prozent am heutigen Tag. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um fast 65 Prozent zugelegt. Allerdings liegt er mehr als 50 Prozent unter dem Februarhoch von 0,23 Euro, und der RSI von 36,5 signalisiert eine schwache kurzfristige Dynamik.
Das Timing ist nicht ohne Risiko. Bis zur ersten Machbarkeitsstudie vergehen noch Jahre. Wer auf Green Bridge setzt, wettet darauf, dass die US-Nachfrage nach heimischen Rohstoffen bis dahin weiter steigt — und dass die Bohrergebnisse die Ressourcenschätzungen bestätigen.
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