Green Bridge Metals Aktie: 46,6 Mio. Tonnen mit 15% TiO₂
Green Bridge Metals veröffentlicht erste Assay-Daten vom Titac-Projekt. Die Bohrergebnisse zeigen breite Kupfermineralisierung sowie Titan- und Vanadiumvorkommen.

Kurz zusammengefasst
- Erste Labordaten von drei Bohrlöchern
- Kupfer, Titan und Vanadium nachgewiesen
- Geophysik zeigt vier neue Anomalien
- Serpentine-Projekt wartet auf Genehmigung
Monate visueller Gesteinsbeobachtungen hatten Erwartungen geweckt — jetzt liefern die Labore die Zahlen. Green Bridge Metals hat erste Assay-Ergebnisse aus seinem Phase-1-Diamantbohrprogramm am Titac-Projekt in Minnesota veröffentlicht und damit den entscheidenden Schritt von der Geologie zur quantifizierten Ressource vollzogen.
Kupfer, Titan, Vanadium — und Platingruppenmetalle
Drei der sechs abgeschlossenen Bohrlöcher im Titac-South-Gebiet haben nun Labordaten. Die Ergebnisse bestätigen breite Intervalle von Kupfermineralisierung innerhalb der sogenannten Oxide Ultramafic Intrusions — und gehen deutlich darüber hinaus. Neben Kupfer weisen die ersten drei Löcher auf potenzielle polymetallische Mineralisierung hin, darunter Titandioxid, Vanadiumoxid und Platingruppenelemente.
Die Bohrlöcher TS26-002a, TS26-003 und TS26-005 erreichten Tiefen von 309, 410 und 477 Metern — zusammen rund 1.200 Meter Kernmaterial. Sulfidminerale wie Chalkopyrit treten als Disseminationen und Äderchen über Intervalle von etwa 100 bis 450 Metern auf. Das Projekt verfügt bereits über eine abgeleitete Mineralressource von 46,6 Millionen Tonnen mit einem TiO₂-Gehalt von 15 Prozent.
Geophysik öffnet neue Ziele
Parallel zu den Bohrergebnissen hat das Unternehmen eine vollständige 3D-Inversion der luftgestützten VTEM-Geophysikdaten abgeschlossen. Die Modellierung identifiziert vier bis fünf bislang ungetestete Anomalien mit übereinstimmenden leitfähigen und magnetischen Signaturen — konsistent mit bekannten mineralisierten Intrusionen. Das Management wertet diese Strukturen als aussichtsreich für weitere Titan-Vanadium-Kupfer-Mineralisierung.
Drei Bohrlöcher stehen noch aus, darunter ein Step-out-Loch, das erstmals eine bisher ungetestete geophysikalische Anomalie anvisiert. Dessen Ergebnisse werden zeigen, ob der bekannte mineralisierte Fußabdruck sich ausdehnt oder seine Grenzen findet.
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Zweites Projekt wartet auf Genehmigung
Neben Titac South treibt Green Bridge das Serpentine-Projekt voran. Dort liegt eine abgeleitete Ressource von rund 280 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel vor, ergänzt durch eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen bei 0,46 Prozent Kupfer. Das Genehmigungsverfahren beim Minnesota DNR läuft, ein Bohrprogramm von 6 bis 10 Löchern ist geplant. Eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung soll innerhalb von 18 Monaten folgen.
Anfang Mai verstärkte das Unternehmen sein technisches Team mit drei Neuzugängen, darunter Senior-Geologe Justin Brown, der sieben Jahre Erfahrung im Duluth-Komplex mitbringt.
An der Börse spiegelt sich die Aufbauphase des Unternehmens wider: Die Aktie notiert bei 0,12 Euro und liegt damit rund 45 Prozent unter dem Februar-Hoch von 0,22 Euro. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von knapp 90 Prozent zu Buche. Die nächsten Kurstreiber sind die ausstehenden Assay-Ergebnisse der drei verbleibenden Titac-South-Bohrlöcher sowie der Ausgang des DNR-Genehmigungsverfahrens für Serpentine.
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