Green Bridge Metals Aktie: 83 Prozent Plus seit Jahresbeginn
Green Bridge Metals identifiziert per 3D-Modellierung neue Anomalien. Ausstehende Assay-Ergebnisse könnten das Kursfeuerwerk neu entfachen.

Kurz zusammengefasst
- Vier neue geophysikalische Anomalien entdeckt
- Bohrergebnisse bestätigen Kupfer-Titan-Vanadium-Vorkommen
- Strategische Step-Out-Bohrung noch ausstehend
- Serpentine-Projekt: Bohrungen für zweites Halbjahr geplant
Das Unternehmen steht vor den nächsten Assay-Ergebnissen – und der Markt wartet gespannt. Eine moderne 3D-Modellierung hat am Titac-Projekt in Minnesota gleich mehrere neue geophysikalische Anomalien identifiziert, die auf zusätzliche Mineralisierung hindeuten. Die Aktie notiert bei 0,12 Euro, ein Minus von rund zwei Prozent am Freitag.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus aber auf stolze 83 Prozent. Die Frage ist nur: Lässt sich die Rallye fortsetzen?
Neue Ziele durch 3D-Modellierung
Green Bridge Metals hat eine vollständige Inversion der VTEM-Messdaten über dem Titac-Grundstück abgeschlossen. Ergebnis: vier bis fünf ungetestete Anomalien mit übereinstimmenden magnetischen und leitfähigen Signaturen. Das ist genau das Muster, das auch die bekannten mineralisierten Oxid-Ultramafit-Intrusionen aufweisen.
Das Management wertet diese Strukturen als vielversprechend für zusätzliche Titan-Vanadium-Kupfer-Vererzungen. Der neue Datenpool erweitert das Explorationspotenzial deutlich über die sechs bereits abgeteuften Phase-1-Bohrungen hinaus.
Erste Bohrergebnisse bestätigen polymetallischen Charakter
Die bisher vorliegenden Assays aus drei Bohrlöchern zeigen durchgehende Kupfermineralisierung im Bereich der Oxid-Ultramafit-Intrusionen. Hole TS26-005 lieferte auf 152 Metern 0,31 Prozent Kupfer, 13,7 Prozent Titandioxid und 0,15 Prozent Vanadiumpentoxid. Hole TS26-003 erbrachte auf 190 Metern 0,30 Prozent Kupfer, 11,4 Prozent Titandioxid und 0,13 Prozent Vanadiumpentoxid – darin ein 14-Meter-Abschnitt mit 0,48 Prozent Kupfer.
Die Werte untermauern das polymetallische Potenzial der Lagerstätte.
Schrittbohrung könnte das Blatt wenden
Drei weitere Assays stehen noch aus – darunter eine strategische Step-Out-Bohrung, die eine bislang ungetestete Anomalie anvisiert. Trifft sie auf Mineralisierung, würde das die laterale Ausdehnung der vererzten Zone belegen.
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Die Proben befinden sich bei einem unabhängigen Labor. Getestet wird nicht nur auf Basismetalle, sondern auch auf Platingruppenelemente und Kobalt – Metalle, die in der bisherigen Ressourcenschätzung fehlen. Ein positiver Treffer würde die Wirtschaftlichkeit des Projekts substanziell verbessern.
Serpentine: Bohrgenehmigung noch offen
Parallel zum Titac-Projekt nimmt das Flaggschiff Serpentine Gestalt an. Phase 1 ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant: sechs bis zehn Kernbohrungen mit insgesamt 2.000 bis 2.500 Metern. Die Genehmigung des Minnesota Department of Natural Resources für sechs neue Bohransatzpunkte steht noch aus.
Der Bohrdienstleister Foraco, derzeit auf Titac aktiv, ist bereits als Vertragspartner vorgemerkt. Serpentine beherbergt eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen mit 0,46 Prozent Kupfer sowie eine abgeleitete Ressource von rund 280 Millionen Tonnen. Eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung soll binnen 18 Monaten nach Bohrabschluss vorliegen.
Die politischen Rahmenbedingungen haben sich verbessert: Präsident Trump hat das 20-jährige Bergbaumoratorium für mehr als 225.000 Acres im Superior National Forest endgültig aufgehoben.
Zwei Entscheidungsmomente
Die Aktie notiert rund 49 Prozent unter ihrem Februar-Hoch von 0,23 Euro, bleibt mit 0,12 Euro aber klar über der 200-Tage-Linie bei 0,10 Euro. Der RSI von 42 signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf.
Anleger fokussieren sich auf zwei Termine: die ausstehenden Titac-Assays und die DNR-Bohrgenehmigung für Serpentine. Ein positiver Ausgang auf einer der beiden Baustellen könnte den Schwung wieder aufnehmen, der die Aktie zum Jahresauftakt auf Rekordniveau getrieben hat.
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