Green Bridge Metals Aktie: Bohrgenehmigung bis Ende Juni
Green Bridge Metals erwartet bis Ende Juni Bohrgenehmigung und US-Kupferbericht. Aktie mit 90% Plus seit Jahresstart bei 0,12 Euro.

Kurz zusammengefasst
- Bohrgenehmigung in Minnesota steht bevor
- US-Regierungsbericht zum Kupfermarkt erwartet
- Kursanstieg von fast 90 Prozent 2026
- Erfolgreiche erste Bohrungen am Titac-Projekt
Green Bridge Metals steht vor richtungsweisenden Wochen. Bis Ende Juni erwartet der Explorer zwei entscheidende Impulse. Eine Bohrgenehmigung in Minnesota und ein US-Regierungsbericht könnten den Kurs massiv bewegen. Die Aktie notiert aktuell bei 0,12 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von fast 90 Prozent auf der Anzeigetafel.
Erste Treffer in Minnesota
Die jüngsten Daten vom Titac-Projekt bestätigen ein großes polymetallisches System. Erste Bohrungen zeigen breite Zonen mit Kupfer. Dazu kommen hohe Konzentrationen von Titandioxid und Vanadiumoxid. Jedes Bohrloch der ersten Phase traf auf Sulfidmineralisierung. Das stützt die geologischen Modelle des Unternehmens.
Anleger blicken nun auf die verbleibenden drei Laborergebnisse. Ein spezielles Erweiterungsbohrloch steht dabei im Fokus. Es testet eine bisher unerschlossene geophysikalische Anomalie. Ein Erfolg hier könnte die bekannte mineralisierte Zone deutlich ausweiten. Bisher weist das Projekt eine abgeleitete Ressource von 46,6 Millionen Tonnen auf. Der Titandioxid-Gehalt liegt bei 15 Prozent.
Warten auf grünes Licht
Parallel dazu ruhen die Hoffnungen auf dem Serpentine-Projekt. Das Unternehmen wartet auf eine Bohrgenehmigung der Naturschutzbehörde von Minnesota. Eine Entscheidung soll bis Ende Juni fallen. Gibt die Behörde grünes Licht, startet ein neues Bohrprogramm. Geplant sind zehn Bohrlöcher mit insgesamt 2.500 Metern Länge.
Diese Phase zielt auf Kupfer und Nickel ab. Zusätzlich testet das Team auf Kobalt und Platingruppenmetalle. Diese Metalle fehlten in bisherigen Berechnungen. Das Ziel: Innerhalb von 18 Monaten nach Bohrstart soll eine erste wirtschaftliche Bewertung vorliegen.
Politischer Rückenwind
Finanziell ist der Explorer vorerst abgesichert. Die Kasse ist mit rund vier Millionen kanadischen Dollar gefüllt. Das deckt alle geplanten Arbeiten bis Ende 2026 ab. Das Unternehmen braucht kurzfristig kein frisches Geld. Auch personell rüstet der Explorer auf. Justin Brown übernimmt als Chefgeologe. Sam Shahrokhi leitet künftig die Unternehmensentwicklung.
Auf makroökonomischer Ebene baut sich Spannung auf. Bis zum 30. Juni liefert das US-Handelsministerium einen Bericht zum heimischen Kupfermarkt. Experten halten universelle Zölle auf raffiniertes Kupfer für möglich. Bis 2027 könnten diese auf 15 Prozent steigen. Solche Maßnahmen würden US-Projekte massiv bevorteilen.
Die Ausgangslage an der Börse bleibt robust. Der Kurs von 0,12 Euro findet an der 200-Tage-Linie bei 0,11 Euro eine starke Unterstützung. Fällt die Entscheidung der Behörde positiv aus, startet das Serpentine-Bohrprogramm im zweiten Halbjahr. Enttäuscht die Behörde, müssen die restlichen Titac-Ergebnisse den Kurs stützen.
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