Green Bridge Metals Aktie: Freigabe für Serpentine
Umweltbehörde in Minnesota genehmigt Explorationsplan. Aktie steigt um 7,78 Prozent. Bohrstart im August 2026 geplant.

Kurz zusammengefasst
- Behörde gibt grünes Licht für Kupfer-Nickel-Projekt
- Bohrungen starten im August 2026
- Aktie legt um fast acht Prozent zu
- Firma finanziert Programme bis Jahresende
Wochenlang hing die Aktie von Green Bridge Metals in der Schwebe. Anleger warteten auf eine einzige Entscheidung: die Genehmigung für das Kupfer-Nickel-Flaggschiff Serpentine in Minnesota. Jetzt liegt sie vor — und der Kurs springt um 7,78 Prozent auf 0,10 Euro.
Minnesota gibt grünes Licht
Die Umweltbehörde des US-Bundesstaats Minnesota hat den Explorationsplan für das Serpentine-Projekt im St. Louis County genehmigt. Green Bridge Metals reagiert prompt: Das Unternehmen beauftragt erneut den Bohrspezialisten Foraco International, diesmal mit mindestens 1.640 Metern Diamantkernbohrungen im Rahmen der ersten Programmphase. Foraco kennt das Terrain bereits — die Firma arbeitet parallel am Titac-Projekt des Unternehmens.
CEO David Suda wertet die Freigabe als Bestätigung der strategischen Bedeutung des Projekts. Serpentine beherbergt bereits beachtliche Ressourcen in den Kategorien „Inferred“ und „Indicated“, so Suda. Ziel sei es nun, das Projekt systematisch über weitere Bohrungen, verfeinerte Ressourcenschätzungen und metallurgische Tests voranzubringen. Diszipliniertes technisches Arbeiten reduziere Unsicherheit und stärke das Vertrauen in die Ressource — die Basis für künftige Entwicklungsentscheidungen.
Die Bohrungen sollen im August 2026 beginnen. Sie zielen auf Zonen, die zusätzliche geologische Sicherheit für Teile der bestehenden Mineralressource liefern könnten. Parallel dazu plant das Unternehmen metallurgische Tests, um Verarbeitungswege und Ausbeuten besser zu verstehen.
Ein umkämpfter Distrikt mit Substanz
Serpentine liegt 5,5 Kilometer südöstlich von Babbitt, mitten im Duluth-Komplex und direkt neben den bekannten Lagerstätten NorthMet und Sunrise. Das Projekt weist eine indizierte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen mit 0,46 Prozent Kupfer auf. Hinzu kommt eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel. Damit zählt Serpentine zu den größeren unerschlossenen Kupfer-Nickel-Projekten in einer Region, die für die US-Versorgung mit kritischen Mineralien zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die erste Bohrphase soll mehr leisten als nur bestehende Tonnagen zu bestätigen. Getestet wird auch auf Kobalt und Platingruppenmetalle — Elemente, die in der aktuellen Ressourcenberechnung bislang fehlen. Das Management plant, innerhalb von 18 Monaten nach Bohrbeginn eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung vorzulegen.
Kursbewegung mit Ansage
Die heutige Rally kommt nach einer schwachen Phase. Über die vergangenen 30 Tage verlor die Aktie knapp 20 Prozent, auf Sicht von sieben Tagen waren es gut 7 Prozent. Vom Jahreshoch bei 0,23 Euro, erreicht im Februar, trennen das Papier weiterhin mehr als die Hälfte des Werts.
Seit Jahresanfang steht dennoch ein Plus von über 50 Prozent zu Buche — ein Hinweis darauf, wie stark diese Aktie auf einzelne Nachrichten reagiert. Die annualisierte Volatilität von 75,67 Prozent bestätigt das Bild: Green Bridge Metals ist ein Micro-Cap, der in beide Richtungen ausschlagen kann. Der RSI von 38,4 signalisiert dabei keine Überhitzung, sondern eher Raum nach oben.
Finanzielle Reserve für zwei parallele Programme
Die neu genehmigten Bohrungen ergänzen ein bereits volles Arbeitsprogramm. Am zweiten Minnesota-Standort Titac läuft eine separate Foraco-Kampagne bereits seit diesem Jahr. Finanziell steht das Unternehmen mit rund 4 Millionen kanadischen Dollar in bar da – genug, um metallurgische Tests, geophysikalische Untersuchungen und Bohrprogramme bis Ende 2026 zu finanzieren, ohne auf frisches Kapital vom Aktienmarkt angewiesen zu sein.
Mit der Genehmigung in der Tasche wechselt Green Bridge Metals die Erzählung: von der Warteschleife auf Behörden zur gleichzeitigen Bohrarbeit auf zwei Duluth-Komplex-Liegenschaften. Assay-Ergebnisse und Fortschrittsmeldungen dürften den Rest des Jahres 2026 prägen.
Green Bridge Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Green Bridge Metals-Analyse vom 3. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Green Bridge Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Green Bridge Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Green Bridge Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...