Green Bridge Metals Aktie: PEA in 18 Monaten angepeilt
Green Bridge Metals plant Bohrungen in Serpentine und erwartet Labordaten von Titac South. Der Kupfermarkt stützt die Entwicklung.

Kurz zusammengefasst
- Bohrprogramm für Serpentine im zweiten Halbjahr
- Vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie in 18 Monaten
- Labordaten von Titac South als nächster Katalysator
- Kupferpreisprognose unterstützt das Projekt
Zwei Projekte, ein enger Zeitplan und ein Kupfermarkt, der kritische Mineralien aus Nordamerika mit Aufmerksamkeit überhäuft — Green Bridge Metals steuert auf eine ereignisreiche Phase zu.
Serpentine: Bohrstart und PEA-Ziel
Im zweiten Halbjahr 2026 plant das Unternehmen das erste Diamantbohrprogramm am Flaggschiff-Projekt Serpentine im Duluth Complex in Minnesota. Sechs bis zehn Bohrlöcher mit zusammen 2.000 bis 2.500 Metern sollen die bestehende Kupfer-Nickel-Ressource bestätigen — und darüber hinaus das Potenzial für Platingruppenmetalle und Kobalt untersuchen. Beides ist bislang nicht in der offiziellen Ressourcenschätzung enthalten.
Serpentine beherbergt eine abgeleitete Ressource von knapp 280 Millionen Tonnen mit 0,37 % Kupfer und 0,12 % Nickel sowie eine angezeigte Ressource von rund 22 Millionen Tonnen mit 0,46 % Kupfer. Das Projekt liegt direkt neben den NorthMet- und Sunrise-Lagerstätten von NewRange Copper Nickel — eine Nachbarschaft, die Green Bridge als strategischen Vorteil wertet. Eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) soll innerhalb von 18 Monaten vorliegen.
Aktuell arbeitet das Unternehmen mit dem Minnesota Department of Natural Resources an der Genehmigung von sechs neuen Bohrstandorten. Als Bohrpartner ist Foraco vorgesehen, das derzeit bereits am Titac-Projekt des Unternehmens aktiv ist.
Titac South: Labordaten als nächster Kurstreiber
Der unmittelbarste Katalysator liegt woanders. Ende Januar 2026 schloss Green Bridge am Titac-South-Deposit drei Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern ab. Die geologische Erstauswertung zeigte visuell erkennbare Sulfidmineralisierungen über weite Intervalle — in jedem Loch zwischen etwa 100 und 450 Metern. Die Kernproben sind im Labor, zertifizierte Assay-Ergebnisse stehen noch aus.
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Titac South verfügt über eine abgeleitete Ressource von 46,6 Millionen Tonnen mit 15 % TiO₂. Das Bohrprogramm zielte darauf ab, ob mit dieser Titanressource auch Kupfermineralisierungen assoziiert sind — eine Frage, die erst die Labordaten beantworten können.
Rückenwind vom Kupfermarkt
Das makroökonomische Umfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. S&P Global prognostiziert für 2026 einen durchschnittlichen Kupferpreis von rund 12.100 US-Dollar je Tonne, getrieben von knappem Angebot. Kupfer, Nickel und Kobalt gelten in den USA als strategisch kritische Rohstoffe — die Nachfrage nach gesicherten nordamerikanischen Quellen wächst.
Die Aktie legte über die vergangenen zwölf Monate rund 48 % zu und schloss zuletzt bei 0,23 kanadischen Dollar. Kurzfristig gab der Kurs jedoch knapp 11 % nach — ein Rücksetzer, der die Warteposition vieler Investoren vor den ausstehenden Titac-Assays widerspiegelt. Sobald die Labordaten vorliegen, dürfte sich zeigen, ob der Kupfer-Nickel-Verdacht am Titac-South-Deposit Substanz hat.
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