Green Bridge Metals Aktie: Titac North soll Mineralisierung ausweiten
Sechs bis sieben geplante Tiefenbohrungen sollen die nördliche Ausdehnung der Titanressource prüfen; Ergebnisse der ersten Phase stützen das Modell.

Kurz zusammengefasst
- 2.500 bis 3.000 Bohrmeter vorgesehen
- Bohrstart vor Ort im Oktober geplant
- Alle sechs Phase-1-Bohrlöcher trafen Sulfidmineralisierung
- Titac East als weiteres Explorationsziel
Mit einem umfangreichen Bohrprogramm will Green Bridge Metals das Potenzial des Projekts Titac deutlich erweitern. Das Explorationsunternehmen kündigte gestern den Start der Phase-2-Diamantkernbohrungen auf dem Titan-Kupfer-Vanadium-Vorkommen an. Im Zentrum der Kampagne steht die Frage, ob sich die bislang auf den südlichen Projektteil begrenzte Mineralisierung signifikant nach Norden ausdehnen lässt.
Tiefenbohrungen an Titac North im Visier
Für das anstehende Programm hat das Unternehmen sechs bis sieben Diamantkernbohrungen im Bereich Titac North projektiert. Die Arbeiten sollen auf Zieltiefen von 400 bis 600 Metern vordringen, womit ein Gesamtumfang von 2.500 bis 3.000 Bohrmetern veranschlagt ist.
Primäres Ziel dieses Schrittes ist es, die bestehende abgeleitete Titan-Mineralressource von Titac South in den nördlichen Abschnitt hinein zu überprüfen und möglicherweise substanziell zu vergrößern.
Die operative Umsetzung stützt sich auf zwei spezialisierte Bohrgeräte. Eine Cascade-Schallbohranlage soll zum Setzen der Verrohrung eingesetzt werden, während das eigentliche Diamantkernbohren von einer Foraco-Anlage übernommen wird. Nach Unternehmensangaben sollen beide Geräte zwischen Anfang und Mitte Oktober 2026 die Arbeiten vor Ort aufnehmen.
Über den nördlichen Sektor hinaus eröffnet das Vorhaben zusätzliche Optionen. Mittels geophysikalischer Inversionsmodellierung als Ortungsinstrument für mineralisierte ultramafische Oxid-Intrusionen besitzt Green Bridge Metals die Möglichkeit, parallel ein neues Explorationsziel bei Titac East anzusteuern.
Ergebnisse der ersten Phase stützen Zeitplan
Der Start von Phase 2 baut unmittelbar auf den Erkenntnissen der vorangegangenen Bohrkampagne auf. Vor gut einer Woche meldete das Unternehmen die finalen Analyseergebnisse der Phase 1. Alle sechs damaligen Bohrlöcher trafen auf eine Sulfidmineralisierung, die sich nahtlos in das bestehende geologische Modell einfügte.
Dieser Befund stärkte das Vertrauen in die Modellierung für Titac South und gab letztlich den Ausschlag für den Beschluss, die zweite Bohrphase zügig voranzutreiben.
Perspektivisch soll das Vorkommen dabei nicht nur räumlich wachsen, sondern auch um Kupfer angereichert werden. Die aktuellen Bohrungen und parallel laufende metallurgische Testarbeiten bilden die Grundlage für eine Scoping-Studie, die bis Ende 2027 vorliegen soll.
Am Kapitalmarkt notiert die Aktie von Green Bridge Metals aktuell bei 0,0516 Euro, womit sich der Börsenwert des Explorers auf 11,48 Millionen Euro beläuft. Über die vergangenen sieben Tage verzeichnete das Papier ein Plus von 13 Prozent.
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