Hecla Mining Aktie: 593 Millionen aus Casa-Berardi-Verkauf
Hecla Mining erzielt Rekordumsatz und Cashflow, der Aktienkurs fällt dennoch. Analysten bleiben zurückhaltend, trotz schuldenfreier Bilanz.

Kurz zusammengefasst
- Rekord bei Umsatz und Cashflow
- Schulden nach Minenverkauf getilgt
- Analysten raten weiter zu 'Halten'
- Aktie unter 50-Tage-Durchschnitt
Hecla Mining liefert operativ starke Zahlen, an der Börse kommt davon aber wenig an. Der Silber- und Goldproduzent hat im ersten Quartal Rekorde bei Umsatz, EBITDA und freiem Cashflow gemeldet. Der Aktienkurs erzählt trotzdem eine andere Geschichte.
Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 14,56 Euro und damit 2,22 Prozent tiefer als am Vortag. Seit Jahresbeginn liegt sie im Minus, auf Sicht von zwölf Monaten aber immer noch klar im Plus. Der Abstand zum Hoch aus dem Januar ist inzwischen groß. Die Aktie hat seitdem fast die Hälfte ihres Werts verloren.
Operativ stark, am Markt schwach
Im ersten Quartal setzte Hecla mehr als 410 Millionen Dollar um. Das waren 13 Prozent mehr als im Vorquartal und doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Dazu kamen ein рекордverdächtiges bereinigtes EBITDA von 265 Millionen Dollar und freier Cashflow von 144 Millionen Dollar.
Das ist keine schwache Vorlage. Im Gegenteil: Die Zahlen zeigen, dass das Geschäft derzeit sehr solide läuft. Besonders auffällig ist die Entwicklung nach dem Verkauf der Casa-Berardi-Mine für 593 Millionen Dollar. Damit hat Hecla seine Schulden komplett abgebaut.
Die Bilanz ist nun deutlich robuster. Moody’s reagierte mit einem Upgrade auf Ba3. Parallel dazu läuft ein Aktienrückkauf über 20 Millionen Dollar.
Bewertung hinkt hinterher
Trotz der verbesserten Kennzahlen bleibt der Markt vorsichtig. Der Konsens der Analysten lautet weiter „Hold“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 22,25 Dollar. Die Spanne reicht von 7 bis 32 Dollar.
Hecla hält für 2026 an einer Produktion von 15,1 bis 16,5 Millionen Unzen Silber fest. Dazu kommen niedrige Förderkosten: Die all-in sustaining costs lagen im jüngsten Quartal unter 10 Dollar je Unze. Das stützt die Ertragskraft, auch wenn der Aktienkurs davon bisher nur begrenzt profitiert.
Blick auf den Kurs
Technisch wirkt das Bild gemischt. Die Aktie notiert fast exakt auf Höhe des 200-Tage-Durchschnitts von 14,57 Euro. Unter dem 50-Tage-Schnitt bei 15,99 Euro bleibt sie aber schwach. Der RSI liegt bei 50 und signalisiert weder Überhitzung noch klare Schwäche.
Für die neue Woche stehen keine größeren Unternehmensereignisse an. Deshalb dürften vor allem Silberpreis, Edelmetall-Sentiment und die allgemeine Marktlage den Ton angeben. Hecla bringt dafür inzwischen eine ungewöhnlich starke Basis mit: schuldenfrei, cashstark und operativ deutlich besser aufgestellt als noch vor wenigen Monaten.
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