Helvetia forciert den Ausbau ihres Immobilienfondsgeschäfts durch eine gezielte interne Transaktion. Eine für März geplante Kapitalerhöhung soll das Fondsvolumen des Helvetia (CH) Swiss Property Fund über die Marke von 1,4 Milliarden Franken heben. Kann dieser Fokus auf das gebührenbasierte Asset Management die Aktie nach einem verhaltenen Jahresstart nachhaltig stabilisieren?
- Geplante Kapitalmaßnahme: Erhöhung um rund 128 Millionen CHF im März 2026.
- Akquisition: Erwerb von vier Liegenschaften aus dem Bestand der Helvetia Lebensversicherung für 108 Millionen CHF.
- Portfoliowert: Anstieg des Gesamtwerts auf über 1,4 Milliarden CHF erwartet.
- Lead Manager: Zürcher Kantonalbank begleitet die Emission.
Strategische Rotation des Immobilienbestands
Hinter der angekündigten Kapitalerhöhung steht ein kalkulierter Schritt: Die Helvetia Asset Management AG überführt Immobilienbestände aus der eigenen Bilanz der Lebensversicherung in den börsenkotierten Fonds. Dieser Prozess dient dem Ziel, das gebührenpflichtige Dienstleistungsgeschäft zu stärken.
Das zu erwerbende Portfolio umfasst drei Wohnliegenschaften sowie ein Geschäftshaus in drei Kantonen. Die Objekte verfügen laut Unternehmen über ein „Core/Core plus“-Profil. Damit bleibt der Fonds seiner bisherigen Linie treu, vorrangig in erstklassige Wohnimmobilien zu investieren. Die erforderliche Genehmigung der Finanzmarktaufsicht FINMA liegt für dieses Vorhaben bereits vor.
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Charttechnik: Aktie sucht den Boden
An der Börse zeigt sich die Aktie am heutigen Mittwoch stabil bei einem Kurs von 213,20 €. Damit notiert das Papier nur hauchdünn über dem 200-Tage-Durchschnitt von 212,90 €. Dieser Bereich fungiert aktuell als wichtige technische Unterstützung.
Seit Jahresbeginn weist die Aktie jedoch ein Minus von 5,16 % auf und liegt damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 230,40 €. Die Volatilität blieb mit rund 18 % zuletzt moderat, während der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 64,4 eine leicht überkaufte Tendenz signalisiert, ohne jedoch extreme Signale zu senden.
Anfang März 2026 wird Helvetia die exakten Konditionen der Kapitalerhöhung veröffentlichen. Der Erfolg dieser Maßnahme und die anschließende Integration der Liegenschaften werden maßgeblich darüber entscheiden, ob die Aktie den 200-Tage-Durchschnitt verteidigen und den Abstand zum 50-Tage-Schnitt (215,56 €) wieder verringern kann.
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