Hensoldt Aktie: 1,48 Milliarden Auftragseingang verdoppelt
Hensoldt verzeichnet Rekordaufträge und starkes Gewinnwachstum im ersten Quartal, während der Aktienkurs deutlich unter dem Jahreshoch notiert.

Kurz zusammengefasst
- Auftragseingang verdoppelt auf 1,48 Milliarden Euro
- Umsatz steigt um 25 Prozent auf 496 Millionen Euro
- Analysten sehen Kurspotenzial von rund 23 Prozent
- Aktie notiert 36 Prozent unter Jahreshoch
Rekordaufträge, verdoppelter Auftragseingang, optimistische Analysten — und trotzdem notiert die Aktie rund 36 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Bei Hensoldt klaffen operative Stärke und Kursentwicklung derzeit weit auseinander.
Q1 liefert beeindruckende Zahlen
Das erste Quartal 2026 fiel stark aus. Der Auftragseingang verdoppelte sich auf 1,48 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 496 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA legte sogar 47 Prozent zu.
Der Auftragsbestand kletterte auf ein Rekordniveau von 9,8 Milliarden Euro. Das gibt dem Unternehmen erhebliche Planungssicherheit — und ist das stärkste Argument für die Bullen.
Analysten sehen 23 Prozent Potenzial
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 91,17 Euro. Ausgehend vom aktuellen Kurs von 73,82 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund 23 Prozent. Die Experten rechnen damit, dass Hensoldt Kapazitäten ausbaut und die Marge weiter steigert.
Für 2026 prognostizieren sie einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Für 2027 kalkulieren sie mit 3,21 Milliarden Euro Umsatz und einem Nettogewinn von 243 Millionen Euro.
Kurs kämpft mit technischem Gegenwind
Das Chartbild erzählt eine andere Geschichte. Die Aktie schloss den Freitag mit einem Minus von knapp zwei Prozent bei 73,82 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Verlust von 3,4 Prozent zu Buche. Der Kurs liegt rund zwölf Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt.
Der RSI von 82 signalisiert kurzfristige Überkauft-Signale — trotz des jüngsten Rücksetzers. Das zeigt, wie schnell die Aktie in den Wochen zuvor gestiegen war.
Kein Wunder, dass Anleger nun Gewinne mitnehmen.
Die entscheidende Frage für die kommenden Wochen: Kann Hensoldt den enormen Auftragsbestand schnell genug in Umsatz umwandeln? Gelingt das, dürfte der Abstand zwischen operativer Stärke und Kursniveau kleiner werden. Die nächsten Quartalszahlen im Herbst werden zeigen, ob die Kapazitätserweiterungen greifen.
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