Hensoldt Aktie: Entscheidende Zahlen

Hensoldt legt vorläufige Zahlen für 2025 vor, nachdem die Prognose zu Umsatz und Marge angehoben wurde. Strategische Partnerschaften und ein günstiger Verteidigungshaushalt stützen die positive Erwartungshaltung.

Kurz zusammengefasst:
  • Vorstellung der vorläufigen Jahreszahlen 2025
  • Angehobene Prognose für Book-to-Bill-Ratio und Marge
  • Drei strategische Kooperationen im Februar angekündigt
  • Deutscher Verteidigungshaushalt bietet strukturellen Rückenwind

Am Donnerstag folgt der Moment der Wahrheit für Hensoldt: Der Rüstungselektronik-Spezialist legt seine vorläufigen Jahreszahlen für 2025 vor. Im November hatte das Management seine Prognose angehoben – nun zeigt sich, ob die ambitionierten Ziele erreicht wurden. Parallel dazu hat das Unternehmen mit einer Serie strategischer Partnerschaften aufhorchen lassen.

Die verschärfte Guidance

Beim Capital Markets Day im November 2025 konkretisierte Hensoldt seine Erwartungen deutlich nach oben. Die Book-to-Bill-Ratio sollte zwischen 1,6x und 1,9x liegen – zuvor hatte das Management lediglich rund 1,2x angepeilt. Beim Umsatz blieb es bei circa 2,5 Milliarden Euro, die bereinigte EBITDA-Marge sollte mindestens 18 Prozent erreichen.

Hensoldt

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Nach neun Monaten stand das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,54 Milliarden Euro und einer EBITDA-Marge von 13,7 Prozent. Der Auftragsbestand hatte bereits ein Rekordniveau von 7,1 Milliarden Euro erreicht. Beide Segmente – Sensors und Optronics – trugen zur positiven Entwicklung bei.

Partnerschaften im Wochentakt

In den Februar-Wochen vor der Zahlenvorlage kommunizierte Hensoldt drei Kooperationen mit sehr unterschiedlichen Partnern. Mit Helsing entsteht eine Zusammenarbeit beim autonomen Kampfflugzeug CA-1 Europa, wobei Hensoldts Sensortechnologie mit Helsings KI-Agent Centaur verbunden wird. Zusammen mit dem bulgarischen Drohnenhersteller Dronamics arbeitet man an einer ISTAR-Lösung für die Black Swan-Drohne.

Die überraschendste Ankündigung kam Mitte Februar: Hensoldt kooperiert mit Schwarz Digits, dem IT-Arm der Schwarz-Gruppe hinter Lidl. Die Cloud-Infrastruktur STACKIT soll mit Hensoldts Sensorik kombiniert werden – ein Prototyp ist für die ILA Berlin im Juni geplant.

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Analysten mit unterschiedlichen Einschätzungen

Warburg Research hob das Kursziel von 86 auf 91 Euro an und stufte die Aktie von Hold auf Buy hoch. Morgan Stanley wechselte von Underweight auf Equal-Weight. Die Deutsche Bank hält an ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 101 Euro fest, während Jefferies bei Hold und 90 Euro bleibt. Der Konsens-EPS-Forecast liegt bei 1,63 Euro je Aktie für 2025.

Struktureller Rückenwind hält an

Der makroökonomische Rahmen bleibt günstig: Deutschland verabschiedete für 2026 einen Verteidigungshaushalt von rund 82,7 Milliarden Euro – über 20 Milliarden mehr als im Vorjahr. Zusammen mit dem Sondervermögen erreichen die Gesamtausgaben etwa 108 Milliarden Euro. Im Dezember genehmigte der Haushaltsausschuss zudem ein Beschaffungspaket von über 50 Milliarden Euro, bei dem Hensoldt als direkter Profiteur genannt wurde.

Die vorläufigen Zahlen am 26. Februar werden zeigen, ob die angehobene Book-to-Bill-Ratio erreicht wurde und die EBITDA-Marge tatsächlich die Marke von 18 Prozent überschritten hat.

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