Das Rüstungsunternehmen Hensoldt legt beeindruckende Zahlen vor. Der Auftragseingang kletterte 2025 auf ein neues Allzeithoch – und ein Ende der Dynamik ist nicht in Sicht. Jetzt folgt der massive Personalausbau.
Auftragsflut treibt Wachstum an
Im vergangenen Jahr sammelte Hensoldt neue Aufträge im Volumen von 4,71 Milliarden Euro ein. Das entspricht einem Plus von 62 Prozent gegenüber 2024. Der Auftragsbestand schwoll dadurch auf 8,8 Milliarden Euro an. Der Umsatz legte parallel um 10 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro zu.
Das bereinigte EBITDA erreichte 452 Millionen Euro bei einer Marge von 18,4 Prozent. Vorstandschef Dörre betont, dass ein Ende dieses Wachstumskurses derzeit nicht absehbar sei. Die vollen Auftragsbücher sorgen nun für Konsequenzen beim Personal.
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1.600 Neueinstellungen geplant
Um die hohe Nachfrage abzuarbeiten, will das Unternehmen 2026 rund 1.600 neue Mitarbeiter einstellen. Bei einer aktuellen Belegschaft von etwa 9.000 Beschäftigten bedeutet das einen Personalzuwachs von knapp 18 Prozent innerhalb eines Jahres.
Getrieben wird die Entwicklung durch deutlich erhöhte Verteidigungsausgaben in Deutschland und Europa. Das geplante neue Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 200 Milliarden Euro dürfte dem Sektor weiteren Schub verleihen. Strategisch ist Hensoldt dabei gut positioniert: Die Bundesrepublik über die KfW und der italienische Rüstungskonzern Leonardo halten jeweils rund 25 Prozent der Anteile.
Mit einem Schlusskurs von 74,75 Euro am Freitag liegt die Aktie allerdings 35 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von Oktober. Die jüngsten Geschäftszahlen könnten nun für neuen Schwung sorgen.
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