Hensoldt: Voith-Fachkräfte für Rüstungsexpansion
Der Rüstungskonzern Hensoldt stellt gezielt Software-Experten von Voith ein, um seinen massiven Personalbedarf für Rekordaufträge zu decken. Die Aktie zeigt sich trotz Kursrückgangs stabil.

Kurz zusammengefasst
- Gezielte Übernahme von Software- und Systemexperten
- Massiver Ausbau mit 1.600 geplanten Neueinstellungen
- Rekordauftragsbestand von 8,83 Milliarden Euro
- Aktie trotz Verlusten stabil über Trendlinie
Während der Maschinenbauer Voith Tausende Stellen streicht, sucht der Rüstungskonzern Hensoldt händeringend Personal. Nun machen beide Unternehmen aus der Not eine Tugend.
Hensoldt und Voith haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Sensorsystemhaus übernimmt gezielt Fachkräfte aus den Bereichen Software und Systementwicklung. Diese wechseln direkt an die süddeutschen Hensoldt-Standorte in Ulm, Immenstaad und Oberkochen. Die räumliche Nähe erleichtert den betroffenen Beschäftigten den Wechsel.
Der Bedarf an moderner Verteidigungstechnik wächst rasant. Die Folge: Hensoldt baut seine Kapazitäten massiv aus. Vergangenes Jahr stellte der Konzern rund 1.200 neue Mitarbeiter ein. Für das laufende Jahr plant das Management weitere 1.600 Neueinstellungen. Die Kompetenzen der Voith-Angestellten passen laut Hensoldt-Chef Oliver Dörre genau in dieses technologische Profil.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?
Rekordaufträge und Bundespolizei
Die prall gefüllten Auftragsbücher treiben den Personalhunger. Der Bestand erreichte zuletzt einen Rekordwert von 8,83 Milliarden Euro. Parallel dazu weitet das Unternehmen sein Geschäft in der inneren Sicherheit aus. Die Bundespolizei bestellte kürzlich spezielle Fahrzeuge zur Abwehr von Drohnen. Diese hochmobilen Systeme sollen feindliche Flugobjekte frühzeitig erkennen und neutralisieren.
Blick auf die Aktie
An der Börse reagierten Anleger am Dienstag verhalten. Die Aktie gab um 3,63 Prozent auf 79,56 Euro nach. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von gut vier Prozent auf der Kurstafel. Damit behauptet sich das Papier knapp über seinem mittelfristigen Trend.
Der Mai bringt nun zwei wichtige Termine für Investoren. Zunächst veröffentlicht Hensoldt die Ergebnisse für das erste Quartal. Am 22. Mai folgt dann die virtuelle Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre über die vorgeschlagene Dividende von 0,55 Euro je Aktie ab.
Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...