Hesai Group erlebt eine Woche der Bestätigung. Nach der Ankündigung einer Verdoppelung der Produktionskapazität auf über 4 Millionen Lidar-Sensoren jährlich folgen nun konkrete Analysten-Unterstützung und ein neuer Großauftrag. Die Aktie des chinesischen Lidar-Spezialisten profitiert spürbar von dieser positiven Nachrichtenlage.
Strategische Expansion gewinnt an Fahrt
Der Auslöser für die aktuelle Aufmerksamkeit ist eine umfassende Kapazitätserweiterung. Hesai Group plant, seine jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 auf über 4 Millionen Einheiten zu verdoppeln. Dies wird durch eine neue Fabrik in Thailand und hochautomatisierte Fertigungslinien in China ermöglicht, die einen Produktionszyklus von nur zehn Sekunden pro Sensor erreichen.
Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen einen neuen Liefervertrag im Wert von über 40 Millionen US-Dollar mit einem großen amerikanischen Robotaxi-Betreiber. Die Lieferung von Lang- und Kurzstrecken-Lidarsensoren bis Ende 2026 unterstreicht Hesais dominante Position im Markt für autonomes Fahren der Stufe 4, wo der Konzern einen globalen Marktanteil von schätzungsweise 61 Prozent hält.
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Analysten bewerten die Chancen und Risiken
Die strategischen Schritte finden Resonanz bei den Marktbeobachtern. Die Bank of America stufte Hesai Group am Freitag als Top-Pick im Robotik-Sektor ein und verwies auf die massive Erweiterung der Fertigungskapazitäten. Diese Einschätzung wird durch die Integration von Hesais ETX-Ultralangstrecken-Lidar in die NVIDIA DRIVE Hyperion 10-Architektur gestützt.
Gleichzeitig sieht ein Teil der Analysten auch Risiken. So verwies Seeking Alpha auf die mit dem schnellen Kapazitätsausbau verbundenen Investitionsrisiken und gab eine „Hold“-Empfehlung ab. Die Aktie notierte zum Wochenausgang bei rund 28,45 US-Dollar und hielt damit einen Großteil der Kursgewinne vom Vortag.
Der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Quartalsbericht am 9. März 2026. Die Märkte erwarten aktualisierte Prognosen zur Serienproduktion der ATX-Lidar-Baureihe, für die bereits ein Auftragsbestand von über 4 Millionen Einheiten vorliegt. Der weitere Baufortschritt in Thailand und regulatorische Entwicklungen für autonomes Fahren bleiben die bestimmenden Themen für das zweite Halbjahr 2026.
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