Hexagon Purus Aktie: Eigenkapitalquote auf 9 Prozent gefallen
Hexagon Purus schließt Aktienzusammenlegung ab. Die Eigenkapitalquote des Wasserstoffkonzerns fiel auf neun Prozent, während Schulden von 1,89 Milliarden Kronen drücken.
Kurz zusammengefasst
- Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1
- Eigenkapitalquote auf neun Prozent gesunken
- Schuldenlast von 1,89 Milliarden Kronen
- Umsatzplus durch Sondererträge verzerrt
Hexagon Purus hat den Umbau seiner Kapitalstruktur formal abgeschlossen. Das norwegische Handelsregister bestätigte im Mai 2026 die neue Aktienstruktur des Wasserstoff-Spezialisten. Hinter dieser technischen Maßnahme verbirgt sich eine angespannte finanzielle Lage, die den Konzern unter Druck setzt.
Kapitalstruktur neu geordnet
Die Zusammenlegung der Anteile erfolgte im Verhältnis 10:1. Aus zehn alten Papieren wurde eine neue Aktie mit einem Nennwert von einer norwegischen Krone. Bruchstücke wurden dabei abgerundet. Eine Entschädigung für diese Rundungsdifferenzen erhielten die Anteilseigner nicht.
Die finanzielle Basis des Unternehmens bleibt derweil dünn. Die Eigenkapitalquote sank zum Ende des ersten Quartals 2026 auf neun Prozent. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 37 Prozent. Parallel dazu lasten zinstragende Schulden von rund 1,89 Milliarden Kronen auf dem Konzern.
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Wandelanleihen belasten Bilanz
Der Großteil dieser Verbindlichkeiten steht im Zusammenhang mit zwei Wandelanleihen. Diese laufen in den Jahren 2028 und 2029 aus. Die Geschäftsführung prüft derzeit strukturelle Maßnahmen, um die Bilanz zu stärken und den Kapitalrahmen neu zu ordnen.
Im ersten Quartal stieg der Umsatz zwar um 76 Prozent auf 405 Millionen Kronen. Dieser Zuwachs täuscht jedoch über das operative Geschäft hinweg. Ein Sonderertrag von 134 Millionen Kronen resultierte aus dem Verkauf des US-Luftfahrtgeschäfts und der Entkonsolidierung eines Joint Ventures in China.
Der Fokus liegt nun auf der Senkung der Kostenbasis und einer geringeren Kapitalintensität. Diese Maßnahmen sollen die Liquidität sichern und die Bilanz stabilisieren. Die Verhandlungen über die künftige Kapitalstruktur laufen bereits.
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