Highland Critical Minerals Aktie: LiDAR ersetzt Bodenprogramm am Church

Der Explorer wechselt am Church-Projekt die Explorationsmethode und startet eine geophysikalische Kampagne aus der Luft.

Eduard Altmann ·
Highland Critical Minerals Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Geophysikalische Untersuchung startet im Mai
  • Wechsel von Bodenproben zu LiDAR
  • Fokus auf Lithium in Ontario
  • Aktie zeigt hohe Volatilität

Highland Critical Minerals ändert beim wichtigsten Projekt die Methode. Statt weiter auf klassische Bodenproben zu setzen, schickt der Explorer nun Technik in die Luft. Für die Aktie kommt dieser Kurswechsel zu einem heiklen Zeitpunkt: Der Markt handelt Momentum, während die Substanz erst noch nachziehen muss.

Neue Methode am Church-Projekt

Am Church-Projekt in Nordwest-Ontario soll bis Ende Mai eine geophysikalische Untersuchung starten. Highland nutzt dafür Radiometrie und LiDAR. Begleitend plant das Unternehmen ein Probenprogramm vor Ort.

Der Wechsel hat einen klaren Grund. Das vorherige Mobile-Metal-Ion-Bodenprogramm fand keine deutlichen Lithium-Anomalien. Die Daten werden zwar weiter ausgewertet, das Management setzt nun aber auf einen anderen Blickwinkel.

Aus der Luft lassen sich Strukturen erkennen, die Teams am Boden leicht übersehen. Genau dort liegt die Hoffnung. Highland sucht nach Zielen im Untergrund, die auf lithiumhaltige Pegmatite hindeuten könnten.

Das Church-Projekt liegt nahe Georgia Lake, wo rund 10 Millionen Tonnen Gestein mit 0,88 Prozent Lithium ausgewiesen sind. Historische Proben aus dem Church-Gebiet erreichten bis zu 1,18 Prozent Lithiumoxid. Das stützt die These, dass dort LCT-Pegmatite vorkommen.

Kapital und Fokus

Highland hält das Church-Projekt vollständig. Es umfasst 261 Claims auf 5.526 Hektar. Dazu kommen das Sy-Projekt in Nunavut und die Red-Lake-Liegenschaft in Ontario.

Das Sy-Projekt umfasst 3.345 Hektar im Yathkyed Lake Greenstone Belt. Red Lake bringt weitere rund 3.366 Hektar ein. Für Sy bereitet Highland die nächste Explorationsphase mit lokalen Mitarbeitern und Dienstleistern vor.

Finanziell stützt eine jüngst abgeschlossene Privatplatzierung das Programm. Highland nahm brutto 400.000 kanadische Dollar ein und gab dafür 1,6 Millionen Aktien zu je 0,25 kanadischen Dollar aus.

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Die Aktien gelten als Flow-Through-Shares nach kanadischem Steuerrecht. Die Mittel fließen in qualifizierte Explorationsausgaben. Die steuerliche Zurechnung soll Ende 2026 erfolgen, die Ausgaben müssen bis Ende 2027 anfallen.

Parallel hat Highland seinen Gold-Fokus gestrafft. Das Unternehmen verteilte einen Großteil seiner Beteiligung an Highland Red Lake Gold an die Aktionäre. Der Anteil sank von 73 Prozent auf 17 Prozent.

Director Brian Morales begründete den Schritt mit mehr Klarheit. Im Zentrum stehen nun zwei Kernassets: Church als Lithiumprojekt in Ontario und Sy als Goldprojekt in Nunavut.

Politik hilft, der Markt schwankt

Kanadas Rohstoffpolitik liefert Rückenwind. Ein First and Last Mile Fund von bis zu 1,5 Milliarden kanadischen Dollar soll kritische Rohstoffprojekte unterstützen. Ein weiterer Sovereign Fund soll Beteiligungen, Kreditgarantien und Abnahmevereinbarungen ermöglichen.

Das Umfeld zieht bereits Kapital an. Die Ausgaben für kritische Mineralien in Kanada stiegen 2024 um vier Prozent auf 2,1 Milliarden kanadische Dollar. Damit entfiel mehr als die Hälfte der heimischen Exploration auf diesen Bereich.

An der Börse bleibt die Lage nervös. Nach einem Rekordtief von 0,13 kanadischen Dollar Ende April erholte sich die Aktie schnell. Die kanadische Aufsicht forderte Highland bereits zweimal binnen sechs Monaten zu Erklärungen wegen auffälliger Kursbewegungen auf.

Das LiDAR-Programm bei Church wird damit zum ersten Test der neuen Strategie. Liefert die Untersuchung belastbare Ziele für weitere Arbeiten, bekommt die jüngste Kurserholung ein Fundament. Ohne solche Ergebnisse bleibt die Aktie vor allem ein volatiler Mikrocap-Trade.

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