Honeywell: Aerospace-Spin-off für Juni 2026 geplant
Honeywell treibt die Aufspaltung in drei eigenständige Firmen voran und fokussiert sich auf Aerospace sowie Automatisierung.

Kurz zusammengefasst
- Aufspaltung in drei Einheiten bis Mitte 2026
- Aerospace-Sparte startet als HONA an der Nasdaq
- Verkauf des Lagerautomatisierungsgeschäfts an Finanzinvestor
- Insiderverkäufe von Führungskräften im Wert von 1,8 Mio. Dollar
Der US-Industriekonzern Honeywell steht vor einer Zäsur. Bis Mitte 2026 will sich das Unternehmen in drei eigenständige Einheiten aufteilen und trennt sich parallel von Randgeschäften. Anleger reagieren derweil auf eine Mischung aus Insiderverkäufen und starken operativen Kennzahlen.
Fokus auf Aerospace und Automatisierung
Im Zentrum der Strategie steht die Abspaltung der Sparte Aerospace Technologies. Das neue Unternehmen soll ab Juni 2026 unter dem Kürzel HONA an der Nasdaq gelistet werden. Management-Prognosen zufolge wird die Einheit mit einem Jahresumsatz von über 15 Milliarden Dollar starten.
Parallel dazu verkauft Honeywell das Geschäft mit Lagerautomatisierung (WWS) an den Finanzinvestor American Industrial Partners. Dieser Schritt soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein. Der Konzern konzentriert sich künftig verstärkt auf Megatrends wie die Energiewende und Automatisierung.
Stabile Prognose trotz Umbau
Trotz der strukturellen Verschiebungen bestätigte die Führung die Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 10,35 und 10,65 Dollar liegen. Ein Auftragsbestand von rund 38 Milliarden Dollar stützt diesen Ausblick.
Besonders in den Bereichen Rechenzentren und Gesundheitswesen sieht das Management großes Potenzial. Diese Sparten wachsen derzeit deutlich schneller als das restliche Portfolio. Honeywell plant, frei werdendes Kapital weiterhin für Investitionen und Aktienrückkäufe zu nutzen.
Aktionäre erhalten im Juni eine Quartalsdividende von 1,19 Dollar je Aktie. Damit setzt Honeywell eine Serie von 15 Jahren mit steigenden Ausschüttungen fort. Die aktuelle Dividendenrendite beläuft sich auf etwa 2,2 Prozent.
Insiderverkäufe und Kursentwicklung
Hinzu kommen Meldungen über Insiderverkäufe aus der Führungsebene. Vizepräsident Robert D. Mailloux und Direktor D. Scott Davis veräußerten Aktienpakete im Gesamtwert von etwa 1,8 Millionen Dollar. Der Anteil der Insider am Unternehmen liegt damit bei rund 0,15 Prozent.
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Aktie notiert mit 184,42 Euro nur knapp über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 183,78 Euro. Während das Papier seit Jahresbeginn rund zehn Prozent zulegte, sorgten zuletzt leicht unter den Erwartungen liegende Umsatzzahlen für kurzfristige Volatilität.
Die kommenden Monate stehen im Zeichen der organisatorischen Trennung. Im Juni 2026 folgt mit dem Aerospace-Börsengang der entscheidende Meilenstein der Transformation.
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