Honeywell Aktie: Kauf von Catalyst Technologies
Honeywell vollendet die Aufspaltung in drei separate Börsenunternehmen und treibt mit Milliardenzukauf die Tech-Strategie voran.

Kurz zusammengefasst
- Aufspaltung in drei eigenständige Firmen
- Milliardenübernahme von Catalyst Technologies
- Auftragsbestand erreicht 38,3 Milliarden Dollar
- Aktie legt im laufenden Jahr 19 Prozent zu
Honeywell hat die Transformation zum reinen Tech-Spezialisten vollendet. Seit Ende Juni agiert der US-Konzern in einer deutlich schlankeren Struktur. Das Ziel ist eine führende Rolle in der industriellen Automatisierung.
Der Konzern spaltete sich in drei unabhängige Einheiten auf. Neben dem Kerngeschäft Honeywell Technologies starteten Honeywell Aerospace und Solstice Advanced Materials an der Börse. Dieser Schritt markiert das Ende der klassischen Konglomerat-Ära.
Die Zahlen geben der Neuausrichtung recht. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse in der Gebäudeautomation um elf Prozent. In der Prozessautomatisierung verzeichnete das Unternehmen parallel dazu ein Plus von fünf Prozent.
Milliarden-Zukauf erhält grünes Licht
Neben der internen Neuordnung treibt das Management die Expansion voran. Chinesische Regulierungsbehörden genehmigten jüngst den Kauf von Catalyst Technologies. Honeywell zahlt für die Übernahme rund 1,3 Milliarden Britische Pfund.
Anleger honorierten den Umbau bisher. Trotz eines leichten Rückgangs in der letzten Woche liegt die Aktie im laufenden Jahr rund 19 Prozent vorn. Am Freitag verabschiedete sich der Titel bei 199,00 Euro aus dem Handel.
Das Fundament für künftige Gewinne steht. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt einen Wert von 38,3 Milliarden Dollar. Zudem bietet die Beteiligung am Quantencomputer-Entwickler Quantinuum langfristiges Potenzial.
Fokus auf höhere Margen
Analysten bewerten die neue Struktur positiv. Sie trauen dem konzentrierten Portfolio schnellere Entscheidungen und höhere Margen zu. Einzelne Kursziele liegen nach der Aufspaltung bei über 470 Dollar.
Das aktuelle Kursniveau liegt etwa sieben Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Investoren blicken nun auf die Veröffentlichung der nächsten Quartalsbilanz, die erstmals tiefere Einblicke in die Profitabilität der neuen Struktur liefern wird.
Honeywell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Honeywell-Analyse vom 4. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Honeywell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Honeywell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Honeywell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...