HPE Aktie: Gewinn je Aktie schlägt Erwartungen
Institutionelle Anleger stocken bei HPE massiv auf. Starke Quartalszahlen und die hohe KI-Nachfrage untermauern das Vertrauen in den Server-Spezialisten.

Kurz zusammengefasst
- Schwedischer Pensionsfonds erhöht Anteil um 80%
- HPE übertrifft Gewinnerwartungen deutlich
- Umsatz steigt um 40 Prozent
- Aktie notiert 34% unter Jahreshoch
Große institutionelle Investoren haben ihre Positionen bei Hewlett Packard Enterprise massiv aufgestockt. Das Signal aus dem Juli 2026: Profi-Anleger setzen auf den KI-Infrastruktur-Spezialisten.
Der schwedische Pensionsfonds Fjarde AP Fonden hat sein HPE-Engagement um 80 Prozent erhöht. Er hält jetzt 389.560 Aktien, die rund 9,3 Millionen Dollar wert sind. Noch aggressiver kaufte Y Intercept Hong Kong zu: Der Fonds steigerte seine Position um 185,5 Prozent auf 221.466 Aktien.
Starke Quartalszahlen als Fundament
Der Kurs der HPE-Aktie gab zuletzt nach. Am Freitag schloss sie bei 36,11 Euro. Das sind 7 Prozent weniger als eine Woche zuvor und 15 Prozent weniger als vor einem Monat. Dennoch: Auf Jahressicht steht ein Plus von 102 Prozent.
Der Grund für das Long-Engagement der Profis liegt im jüngsten Quartalsbericht. HPE übertraf die Markterwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie lag bei 79 Cent, Analysten hatten nur 54 Cent erwartet. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar. Treiber ist die ungebrochene Nachfrage nach KI-Rechenzentren.
Hinzu kommt Foxconns Umsatzplus von knapp 40 Prozent — ein weiteres Indiz für das Tempo im KI-Server-Markt.
Kursschwäche als Einstiegschance?
Die Aktie notiert 34 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 55,20 Euro. Der RSI liegt bei 42 Zählern — das ist weder überkauft noch überverkauft. Analysten bewerten die Aktie mit „Moderate Buy“, einzelne Kursziele reichen bis 64,65 Dollar.
Am 14. Juli 2026 zahlen die Amerikaner ihre Quartalsdividende von 0,1425 Dollar je Aktie. Ein kleiner Trost für Anleger, die den Kursrutsch der vergangenen Wochen aussitzen.
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