HSBC Emerging Markets ETF: Aufholjagd

Schwellenländer erwarten 2026 höheres Wirtschaftswachstum als Industrienationen. Der HSBC ETF passt sein Portfolio Ende Februar an den überarbeiteten MSCI Index an.

Kurz zusammengefasst:
  • Stärkeres Wachstum in Schwellenländern erwartet
  • Indexanpassungen mit Fokus auf China
  • Attraktive Bewertung gegenüber Industrieländern
  • Kostengünstige ETF-Strategie mit 0,15% TER

Die Schwellenländer setzen 2026 zum Überholmanöver an: Mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum von rund 4,3 Prozent dürften sie die Industrienationen in diesem Jahr deutlich abhängen. Nach dem starken Vorjahr rücken attraktive Bewertungen und die technologische Dominanz in Asien wieder in den Fokus der Anleger. Doch warum bietet das Segment gerade jetzt Chancen?

Verantwortlich für den Optimismus ist vor allem die Schlüsselrolle von Ländern wie Taiwan und Südkorea in der globalen Halbleiter-Lieferkette. Die anhaltende Nachfrage nach KI-Chips stützt die Ertragslage der dort ansässigen Tech-Giganten. Zudem könnte ein schwächerer US-Dollar für zusätzlichen Rückenwind sorgen, da historische Daten in solchen Phasen oft eine Outperformance von Schwellenländer-Assets zeigen. Mit einem Bewertungsabschlag von etwa 25 Prozent gegenüber den entwickelten Märkten und einem erwarteten Gewinnwachstum von 20 Prozent bietet das Segment derzeit eine günstige Einstiegsbasis.

HSBC MSCI Emerging Markets UCITS ETF

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Index-Anpassungen im Februar

Für Investoren des HSBC MSCI Emerging Markets UCITS ETF stehen zum Monatsende konkrete Veränderungen an. Die am 10. Februar angekündigte halbjährliche Index-Überprüfung von MSCI wird zum 2. März wirksam. Die tatsächliche Umsetzung in den Portfolioregelwerken erfolgt bereits zum Handelsschluss am 27. Februar.

Insgesamt verzeichnet der MSCI ACWI Investable Market Index 206 Neuaufnahmen. Innerhalb des Schwellenländer-Index führt vor allem China die Liste der Aufsteiger an. Bemerkenswert ist zudem die Entscheidung, Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten in der Bilanz nach explizitem Investoren-Feedback weiterhin im Index zu belassen. Während Indien einige Neuzugänge verbucht, bleibt seine Gewichtung im globalen Standard-Index mit 14,1 Prozent stabil.

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Kosteneffiziente Strategie

Der ETF von HSBC bildet den MSCI Emerging Markets Index physisch eins zu eins nach, investiert also direkt in die zugrunde liegenden Aktientitel. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,15 Prozent pro Jahr gehört der Fonds zu den kosteneffizientesten Optionen für dieses Marktsegment.

Das aktuelle Portfolio weist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13,65 und eine Dividendenrendite von 2,41 Prozent auf. Die Sektorenverteilung zeigt eine starke Gewichtung sensibler Branchen von über 50 Prozent, während Finanzwerte mit einem Anteil von 21,38 Prozent die größte Gruppe innerhalb der zyklischen Titel bilden.

Die Umsetzung der Index-Anpassungen zum Handelsschluss am 27. Februar markiert den nächsten operativen Meilenstein für das Portfolio. Anleger sollten dabei vor allem die steigende Gewichtung chinesischer Titel im Blick behalten, die aus den aktuellen Größenmigrationen innerhalb des Index resultiert.

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