IBA Aktie: Rekordzahlen geliefert

Der Medizintechnikspezialist IBA übertrifft seine Gewinnziele deutlich und schließt 2025 mit Rekordumsatz und -auftragsbestand ab. Die Protonentherapie-Sparte kehrt in die Profitabilität zurück.

Eduard Altmann ·
Ion Beam Applications IBA Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Umsatz und Gewinn erreichen neue Höchstmarken
  • Protonentherapie-Sparte wieder profitabel
  • Rekord-Auftragsbestand von 1,6 Milliarden Euro
  • Dividendenausschüttung und Aktienrückkauf geplant

Ion Beam Applications (IBA) hat das Geschäftsjahr 2025 mit neuen Höchstmarken bei Umsatz und Auftragsbestand beendet. Vor allem die Rückkehr der Protonentherapie-Sparte in die Profitabilität sorgte dafür, dass der Medizintechnik-Spezialist seine eigenen Gewinnziele übertreffen konnte.

Starkes Wachstum in der klinischen Anwendung

Der Nettoumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 620,2 Millionen Euro. Als wesentlicher Treiber erwies sich der Bereich IBA Clinical, der die Erlöse um 44 Prozent steigerte. Entscheidend für das Gesamtbild war die Entwicklung in der Protonentherapie: Nach einem Verlust im Vorjahr steuerte dieses Segment nun ein bereinigtes EBIT von 10,2 Millionen Euro bei.

Das bereinigte EBIT des Gesamtkonzerns stieg um 58 Prozent auf 27,4 Millionen Euro. Damit übertraf IBA die eigene Zielsetzung von mindestens 25 Millionen Euro deutlich. Das Nettoergebnis wuchs parallel dazu um 38 Prozent auf 12,7 Millionen Euro, was einem Ergebnis von 0,43 Euro je Aktie entspricht. Trotz dieser operativen Fortschritte notiert die Aktie mit 12,94 Euro aktuell rund 19 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Februar.

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Volle Auftragsbücher stützen den Ausblick

Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 1,6 Milliarden Euro blickt das Management optimistisch auf die kommenden Jahre. Die Nachfrage nach Neugeräten zog kräftig an, was sich in einem Anstieg der Auftragseingänge um 41 Prozent widerspiegelt. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das klinische Segment mit einem Plus von 81 Prozent bei den Bestellungen. Um die Marktposition in der Radiochemie zu stärken, investierte IBA zudem 17 Millionen Euro in die Übernahme des Spezialisten ORA.

Dividende und Effizienzziele

Aktionäre sollen am Erfolg partizipieren: Der Vorstand schlägt eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie vor. Zusätzlich hat das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu 400.000 Anteile aufgelegt. Operativ liegt die Messlatte für 2026 bereits höher; IBA peilt ein bereinigtes EBIT von mindestens 32 Millionen Euro an. Langfristig steht die Steigerung der Profitabilität im Fokus, wobei bis zum Jahr 2028 eine EBIT-Marge von 10 Prozent erreicht werden soll.

Über den Dividendenvorschlag entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 10. Juni 2026. Das Management richtet den Fokus nun auf die effiziente Abarbeitung des massiven Auftragsbestands, um die angestrebte Margenausweitung zu realisieren.

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Ion Beam Applications IBA Aktie

12,94 EUR

+ 0,04 EUR +0,31 %
KGV 21,83
Sektor Gesundheitswesen
Div.-Rendite 1,85 %
Marktkapitalisierung 370,39 Mio. EUR
ISIN: BE0003766806 WKN: 914998

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