IBM Aktie: Agenten mit Abschaltknopf?
Die Funktion ergänzt watsonx Orchestrate um Agentenidentitäten, Prüfprotokolle und eine Abschaltmöglichkeit.

Kurz zusammengefasst
- Agent Identity ist allgemein verfügbar
- KI-Agenten erhalten eigene Identitäten
- Prüfprotokolle und Abschaltung integriert
- Quantum System Two in Illinois betriebsbereit
IBM hat Agent Identity am Dienstag in watsonx Orchestrate allgemein verfügbar gemacht. Die Funktion stattet KI-Agenten mit eigenen Identitäten aus und ergänzt damit die Möglichkeiten zur Verwaltung von KI-Agenten in Unternehmen.
Identitäten und Eingriffsmöglichkeiten für KI-Agenten
Nach Angaben von IBM umfasst Agent Identity auch Prüfprotokolle und einen Abschaltmechanismus. Damit gehören neben der Zuordnung eigener Identitäten auch die Protokollierung und das Abschalten von Agenten zum verfügbaren Funktionsumfang.
Vor rund zwei Wochen hatte IBM Kontrollfunktionen für KI-Agenten über HashiCorp Vault und watsonx Orchestrate hinweg angekündigt. Dazu zählten Zugriffskontrollen sowie Werkzeuge zur Erkennung, Eindämmung und Bewertung von Agenten. Die Ankündigung richtete sich auf Identität und Kontrolle beim Einsatz dieser Systeme in Unternehmen.
Weitere Projekte bei Quantencomputern und KI
Im Quantencomputing hat IBM gemeinsam mit der University of Chicago, dem Bundesstaat Illinois und dem Illinois Quantum and Microelectronics Park ein Quantum System Two vorgestellt. Das System ist in den Hyde Park Labs betriebsbereit. IBM bezeichnet es als seinen ersten Quantencomputer in Illinois und sein fortschrittlichstes verfügbares System. Es soll nach Fertigstellung des Standorts in den Illinois Quantum and Microelectronics Park umziehen.
Mit dem Oak Ridge National Laboratory und AMD hat IBM außerdem eine gemeinsame Entwicklungsplattform zur Quantenfehlerkorrektur gestartet. Sie verbindet IBM-Quantencomputer mit dem Hochleistungsrechnersystem Umbra, das AMD-Grafik- und Hauptprozessoren nutzt.
Vor rund zwei Wochen verlängerten IBM und die USTA zudem ihre Partnerschaft um fünf Jahre. IBM bleibt damit bis 2031 offizieller KI- und Cloud-Partner der US Open. Nach Angaben der Partner verzeichneten die digitalen Angebote des Turniers 2026 mehr als 270 Millionen Interaktionen.
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