IBM Aktie: Beeindruckende Geschäftszahlen

IBM übertrifft mit starkem KI-Geschäft die Erwartungen und hebt Prognose an. Das Unternehmen verzeichnet ein GenAI-Volumen von über 9,5 Milliarden Dollar und wächst operativ profitabel.

Kurz zusammengefasst:
  • KI-Geschäftsvolumen über 9,5 Milliarden Dollar
  • Gewinn pro Aktie übertrifft Erwartungen deutlich
  • Umsatzwachstum von 9 Prozent im Quartal
  • Erhöhung der Free-Cashflow-Prognose für 2025

Der Technologie-Riese IBM liefert endlich die Zahlen, auf die Anleger so lange gewartet haben. Mit einem überzeugenden dritten Quartal beweist das Unternehmen, dass seine KI-Strategie Früchte trägt – und katapultiert die Aktie nach oben. Doch kann IBM diesen Schwung in nachhaltiges Wachstum ummünzen?

KI-Geschäft erreicht Meilenstein

IBM’s KI-Portfolio hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Das GenAI-Geschäftsvolumen überschritt die Marke von 9,5 Milliarden Dollar. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht den erfolgreichen Wandel des Unternehmens im KI-Markt. Besonders das Infrastructure-Segment legte mit einem Plus von 17 Prozent zum Vorjahr kräftig zu, angetrieben von der starken Nachfrage nach den neuen z17-Mainframe-Systemen.

IBM

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz wuchs um 9 Prozent, bereinigter Gewinn pro Aktie lag bei 2,65 Dollar und übertraf die Erwartungen von 2,45 Dollar deutlich. Die Software-Sparte führte das Wachstum mit 7,2 Milliarden Dollar an, während das Consulting-Geschäft moderat um 3 Prozent zulegte.

Operative Stärke überzeugt

Die Margenentwicklung zeigt IBM’s operative Schlagkraft: Die Bruttomarge stieg um 120 Basispunkte auf 58,7 Prozent, die operative Vorsteuermarge verbesserte sich um 200 Basispunkte. Dies spiegelt den Fokus auf höherwertige Dienstleistungen und Software-Angebote wider.

Das Management reagierte auf die starke Performance mit einer Anhebung der Prognose: Der erwartete freie Cashflow für 2025 wurde auf etwa 14 Milliarden Dollar erhöht. Für das Gesamtjahr rechnet IBM nun mit einem Umsatzwachstum von über 5 Prozent bei konstanten Währungen.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Trotz der beeindruckenden Zahlen bleiben einige Analysten zurückhaltend. Während die Bank of America ihre Kaufempfehlung und ein Kursziel von 315 Dollar beibehält, hob Morgan Stanley ihr Ziel lediglich moderat an und behielt eine „Equal Weight“-Einstufung. UBS bleibt sogar bei Verkaufen und verweist auf Bewertungsbedenken.

Die Aktie zeigte nach der Ergebnisbekanntgabe zunächst Volatilität, hat sich jedoch deutlich erholt und nähert sich ihrem 52-Wochen-Hoch. Die jüngste Rally wurde durch die starken KI-Zahlen und die positive Prognoseanpassung befeuert.

Ausblick: Nachhaltigkeit entscheidend

IBM’s strategische Ausrichtung auf Hybrid Cloud und KI scheint aufzugehen. Mit über 200 Consulting-Projekten, die KI-Agenten im großen Stil einsetzen, und mehr als 1.000 „Client Zero“-Engagements baut das Unternehmen seine Marktposition systematisch aus.

Die entscheidende Frage für Anleger: Kann IBM die aktuelle Dynamik in nachhaltiges Wachstum umwandeln? Der anlaufende z17-Mainframe-Zyklus und die steigende Konvertierung von KI-Aufträgen in wiederkehrende Umsätze werden den weiteren Kurs maßgeblich bestimmen. Der Technologie-Riese hat die Weichen gestellt – jetzt muss er liefern.

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