IBM Aktie: CEO-Gehalt verdoppelt fast
IBM-Chef Arvind Krishna erzielte 2025 eine Vergütung von rund 38 Millionen Dollar, was einem Anstieg von über 50 Prozent entspricht. Die Erhöhung folgt auf ein Jahr mit Umsatzwachstum und hohem Cashflow.

Kurz zusammengefasst
- CEO-Vergütung steigt um mehr als 50 Prozent
- Umsatzwachstum und hohe Margen als Begründung
- Führungskräfte erhalten ebenfalls deutlich mehr
- Analysten bleiben trotzdem zurückhaltend
IBMs Jahresmitteilung an die Aktionäre sorgt für Gesprächsstoff. Während die Aktie am Montag kräftig zulegte, rückt ein Detail aus dem Proxy Statement in den Vordergrund: CEO Arvind Krishna kassierte 2025 rund 38 Millionen Dollar — ein Sprung von gut 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Starke Zahlen als Begründung
Die Gehaltserhöhung ist direkt an die Unternehmensleistung geknüpft. IBM steigerte den Umsatz 2025 um 8 Prozent auf 67,5 Milliarden Dollar, die Bruttomarge kletterte auf 58 Prozent. Der freie Cashflow erreichte 14,7 Milliarden Dollar. Krishna traf sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Zielvorgaben — die Vergütungsstruktur belohnte das entsprechend.
Sein Grundgehalt blieb bei 1,5 Millionen Dollar unverändert. Den Löwenanteil machten Aktienprämien von knapp 24 Millionen Dollar aus, hinzu kamen Optionen über 6,6 Millionen und ein leistungsgebundener Bonus von 5,25 Millionen Dollar.
Führungsetage profitiert — Belegschaft kaum
Auch die übrige Führungsriege profitierte deutlich. CFO James Kavanaugh erhielt 18,84 Millionen Dollar nach 13 Millionen im Vorjahr, Chief Commercial Officer R.D. Thomas 17,5 Millionen nach zuvor 12,28 Millionen.
Ein anderes Bild zeigt sich beim Mediangehalt der IBM-Belegschaft: 49.630 Dollar — ein Plus von gut 2 Prozent gegenüber 2024. Der niedrige Wert spiegelt wider, dass ein Großteil der IBM-Mitarbeiter in Niedriglohnländern beschäftigt ist.
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Auf der Hauptversammlung am 28. April stehen acht Anträge zur Abstimmung. Einen davon empfiehlt IBM aktiv abzulehnen: einen Bericht zu KI-Diskriminierungsrisiken.
Analysten bleiben zurückhaltend
Trotz des Kursanstiegs vom Montag ist das Analystenbild gespalten. JP Morgan senkte das Kursziel Mitte März von 317 auf 283 Dollar, behielt aber das neutrale Rating bei. BMO Capital folgte mit einer Senkung von 350 auf 290 Dollar, ebenfalls bei unveränderter Einstufung. Der Konsens von 13 Analysten liegt bei einem durchschnittlichen Kursziel von 313,40 Dollar — deutlich über dem aktuellen Niveau, aber nach den jüngsten Korrekturen weniger ambitioniert als noch vor einigen Monaten.
Hinzu kommt eine am 6. März eingereichte Bundesklage, die IBM Altersdiskriminierung, Vergeltungsmaßnahmen und Lohnungleichheit vorwirft. Am 22. April legt IBM die nächsten Quartalszahlen vor — dann dürfte sich zeigen, ob das operative Momentum die anhaltende Skepsis der Analysten entkräften kann.
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