IBM greift tief in die Tasche und will Confluent für rund 11 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Deal soll IBM im Rennen um KI-Anwendungen und hybride Cloud-Architekturen spürbar nach vorn bringen. Entscheidend ist dabei ein Punkt: Daten in Echtzeit nutzbar zu machen, statt sie nur zu speichern.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Zielunternehmen: Confluent (Data-Streaming-Plattform)
– Kaufpreis: rund 11 Mrd. US-Dollar
– Struktur: Barzahlung (All-cash)
– Zeitplan: Abschluss bis Mitte 2026 erwartet (vorbehaltlich Genehmigungen)
Deal-Struktur und Zeitplan
Vereinbart ist eine verbindliche Übernahme (definitive agreement). IBM will Confluent vollständig in bar kaufen. Bis zum Closing braucht es die Zustimmung der Confluent-Aktionäre sowie die üblichen regulatorischen Freigaben. IBM rechnet mit einem Abschluss bis Mitte 2026.
Nach der Integration soll Confluents Technologie das IBM-Portfolio erweitern. Im Kern geht es darum, dass Unternehmen Datenströme in Echtzeit besser erfassen und steuern können – ein Baustein, der für fortgeschrittene KI-Anwendungen als kritisch gilt.
Warum Confluent für IBM strategisch ist
Confluents Plattform basiert auf Apache Kafka und ist darauf ausgelegt, große Datenmengen in Echtzeit über verschiedene Clouds und Anwendungsumgebungen hinweg zu verarbeiten. IBM stellt den Zukauf in den Kontext seiner Ausrichtung auf Wachstumsfelder wie KI und Hybrid Cloud.
IBM betont, dass Kunden mit der kombinierten Plattform generative sowie „agentic“ KI schneller und effizienter ausrollen sollen. Hinter der Logik steckt eine einfache Frage: Was nützt die beste KI, wenn die relevanten Daten nicht rechtzeitig und konsistent ankommen? Genau hier soll Data Streaming die Lücke schließen.
Parallel: Neues FlashSystem mit „agentic AI“
Zusätzlich kündigte IBM diese Woche eine neue Generation der FlashSystem-Storage-Lösungen an. Das neue Portfolio soll autonome Speicherfunktionen bieten, die durch „agentic AI“ gesteuert werden und Verwaltung automatisieren sowie die Dateneffizienz verbessern.
Zum Start umfasst die Reihe drei neue Systeme. IBM ordnet das als Teil der Strategie ein, KI-Funktionen durchgängig in Hardware und Software zu verankern – passend zur Stoßrichtung, die auch die Confluent-Übernahme verfolgt.
Der geplante Kauf bleibt damit klar an einen Zeitanker geknüpft: Bis Mitte 2026 will IBM die Übernahme – nach Aktionärs- und Behördenfreigaben – abgeschlossen haben und Confluents Echtzeit-Datenplattform ins eigene KI- und Hybrid-Cloud-Angebot integrieren.
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