ImmunityBio liefert ab. Das Biotech-Unternehmen verzeichnet bei seinem Lead-Produkt ANKTIVA ein explosives Umsatzwachstum, expandiert international und treibt seine klinische Pipeline voran. Die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 zeigen: Die kommerzielle Strategie zahlt sich aus.
Umsatz versiebenfacht
Die am 15. Januar 2026 veröffentlichten vorläufigen Zahlen sprechen eine klare Sprache: ImmunityBio erzielte 2025 einen Nettoprodukterlös von rund 113 Millionen US-Dollar – ein Anstieg um etwa 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür ist die wachsende Nachfrage nach der Immuntherapie ANKTIVA.
Besonders das vierte Quartal überzeugte:
- Nettoprodukterlös von etwa 38,3 Millionen US-Dollar
- Plus 20 Prozent gegenüber Q3 2025 (31,8 Millionen US-Dollar)
- Im Jahresvergleich ein Zuwachs von 431 Prozent
- Absatzvolumen von ANKTIVA stieg 2025 um 750 Prozent
Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und handelbare Wertpapiere in Höhe von geschätzten 242,8 Millionen US-Dollar.
Erste internationale Zulassungen für Lungenkrebs
Die globale Expansion nimmt Fahrt auf. Im Januar 2026 erteilte die saudi-arabische Arzneimittelbehörde SFDA die Zulassung für ANKTIVA in Kombination mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei Erwachsenen mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die auf Standardtherapien nicht mehr ansprechen. Es ist die erste internationale Zulassung für diese Indikation und gleichzeitig die erste Genehmigung für die subkutane Verabreichung von ANKTIVA.
Zudem erhielt ANKTIVA in Saudi-Arabien die Zulassung für die Behandlung von BCG-unresponsivem nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs in Kombination mit BCG – zusätzlich zu bestehenden Genehmigungen in den USA, Großbritannien und einer bedingten Zulassung in der EU.
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Pipeline mit mehreren Katalysatoren
Die klinischen Programme kommen voran. Bei der Phase-2b-Studie QUILT-2.005, die ANKTIVA plus BCG bei erstlinigem Blasenkrebs untersucht, liegt die Rekrutierung über den internen Erwartungen. Der Abschluss der Patientenaufnahme wird für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet. Parallel bereitet ImmunityBio einen ergänzenden Zulassungsantrag bei der FDA für papillären nicht-muskelinvasiven Blasenkrebs vor.
Im Bereich Glioblastom erweiterte das Unternehmen im Januar 2026 die Patientenaufnahme für die Phase-2-Studie QUILT-3.078. Erste Daten zu einem chemotherapiefreien Behandlungsansatz stoßen auf Interesse.
Bei der Zelltherapie meldete ImmunityBio am 16. Januar 2026 aktualisierte Daten aus der laufenden QUILT-106-Studie: Eine Patientin mit Waldenström-Makroglobulinämie erreichte mit der allogenen CD19-CAR-NK-Zelltherapie nach 15 Monaten eine vollständige Remission – ohne Chemotherapie.
Analysten heben Kursziele an
Die Aktie reagierte volatil auf die Neuigkeiten. Am 30. Januar 2026 legte der Titel um 6,6 Prozent zu, nachdem mehrere Analysten ihre Kursziele erhöht hatten. Zu den aktiven Häusern im Januar zählten BTIG Research, Jefferies Financial Group, Piper Sandler und HC Wainwright.
Die Eigentümerstruktur ist auffällig: Insider halten etwa 67 bis 69 Prozent der Anteile. Institutionelle Investoren kommen laut GuruFocus auf rund 14,65 Prozent (Stand: 31. Januar 2026).
Ausblick auf 2026
ImmunityBio startet mit kommerziellem Rückenwind ins neue Jahr. Der Abschluss der QUILT-2.005-Rekrutierung, Fortschritte beim Zulassungsverfahren für papillären Blasenkrebs und die Umsatzentwicklung von ANKTIVA dürften die nächsten Quartale prägen. Die internationale Expansion könnte weitere Märkte erschließen.
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