ImmunityBio Aktie: Starker Lauf

ImmunityBio verzeichnet einen Umsatzsprung von 700% mit seiner Immuntherapie ANKTIVA und erhält Zulassungen in Europa und Saudi-Arabien, während die Aktie 2026 stark zulegt.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz mit ANKTIVA steigt um 700 Prozent
  • Zulassungen in Europa und Saudi-Arabien erteilt
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Insider-Verkäufe trotz Kursrallye

ImmunityBio liefert plötzlich handfeste Wachstumszahlen – und der Markt reagiert entsprechend. Im Mittelpunkt steht der Umsatzsprung mit der Immuntherapie ANKTIVA und eine Serie neuer Zulassungen in Europa und Saudi-Arabien. Doch wie weit trägt diese Dynamik, wenn das Unternehmen gleichzeitig weiter tiefrote Zahlen schreibt?

ANKTIVA treibt Umsatzsprung

Für 2025 meldete ImmunityBio mit ANKTIVA einen Netto-Produktumsatz von rund 113 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem Plus von etwa 700% gegenüber 2024. Im vierten Quartal lagen die Erlöse bei ungefähr 38,3 Mio. US-Dollar – rund 20% mehr als im Vorquartal und 431% über dem Vorjahresquartal.

ImmunityBio

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Auch beim Ergebnis gab es eine positive Überraschung: Der Verlust je Aktie lag im vierten Quartal bei 0,06 US-Dollar und damit besser als die erwarteten 0,09 US-Dollar Verlust. Gleichzeitig bleibt die Profitabilität ein offenes Thema. Unterm Strich stand 2025 ein Nettoverlust von etwa 351 Mio. US-Dollar. Allein im vierten Quartal investierte das Unternehmen laut Bericht rund 64 Mio. US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Immerhin: ImmunityBio spricht von drei Quartalen in Folge mit sinkenden Verlusten.

Zulassungen: Europa und Saudi-Arabien

Rückenwind kam zuletzt auch von der regulatorischen Seite. In Europa erteilte die EU-Kommission eine bedingte Marktzulassung für ANKTIVA plus BCG bei BCG-unempfindlichem nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC) mit Carcinoma in situ – gültig für 27 EU-Staaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein.

Kurz darauf folgte eine Vertriebskooperation mit Accord Healthcare. Damit soll der Zugang in Europa über eine 85-köpfige Vertriebsmannschaft in 30 Ländern ausgebaut werden. Zusätzlich meldete ImmunityBio eine Partnerschaft für den Start in Saudi-Arabien (über Biopharma und Cigalah Healthcare) für Patienten mit Blasen- und Lungenkrebs im MENA-Raum. Außerdem wurde eine irische Tochtergesellschaft zur Unterstützung des Europa-Geschäfts eröffnet.

Nach Unternehmensangaben ist ANKTIVA damit inzwischen in 33 Ländern über vier regulatorische Jurisdiktionen zugelassen – erreicht in weniger als zwei Jahren seit der ersten FDA-Zulassung im April 2024. Auffällig: Die saudische Genehmigung umfasst auch eine bedingte Zulassung bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und ist damit die erste Freigabe außerhalb der Blasenkrebs-Indikation.

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Rally, hohe Umsätze – und Insider-Verkäufe

Die Aktie hat 2026 kräftig zugelegt: Vom Bereich um 2 US-Dollar zu Jahresbeginn ging es bis auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 12,28 US-Dollar (intraday). Am Montag schloss der Titel bei 11,55 US-Dollar, nachdem er in einer Sitzung 17,5% gewann. Das Handelsvolumen lag dabei bei über 82 Mio. Aktien; am Vortag wurden laut Daten sogar mehr als 85 Mio. Stück umgesetzt – mehr als doppelt so viel wie der Drei-Monats-Durchschnitt. Die Marktkapitalisierung wurde mit rund 11,38 Mrd. US-Dollar beziffert.

Parallel zur Kursstärke gab es einen Insider-Verkauf: Director Barry J. Simon verkaufte am 20. und 23. Februar insgesamt 175.000 Aktien für etwa 1,78 Mio. US-Dollar zu Preisen zwischen 9,25 und 10,25 US-Dollar. Laut Meldung erfolgte der Verkauf über einen vorab festgelegten Rule-10b5-1-Plan (eingeführt im September 2024). Nach den Transaktionen hält Simon direkt noch rund 2,93 Mio. Aktien.

Erwähnt wurde zudem ein „Investor Alert“ der Pomerantz Law Firm im Zusammenhang mit einer Untersuchung zu Ansprüchen von ImmunityBio-Anlegern; konkrete Details wurden in den verfügbaren Quellen jedoch nicht ausgeführt.

Nächste Schritte in der Pipeline

Neben der Kommerzialisierung nannte ImmunityBio mehrere kurzfristige Punkte auf der Agenda. Dazu zählt die erneute Einreichung für papillären Blasenkrebs: Nach einem „refuse-to-file“-Schreiben aus 2025 verlangte die FDA zusätzliche Informationen, jedoch keine neuen Studien. Diese Unterlagen habe das Unternehmen im Januar innerhalb von 30 Tagen eingereicht.

Außerdem läuft eine Studie bei BCG-naiven Patienten, deren Rekrutierung laut Unternehmen zu über 85% abgeschlossen ist. Ziel bleibt ein BLA-Antrag bis zum vierten Quartal 2026. Für Lungenkrebs-Indikationen in den USA laufen Gespräche mit der FDA. Zusätzlich deutete Chairman Patrick Soon‑Shiong bei einem Termin am 23. Februar laut Bericht eine Expansions-Roadmap über drei Jahre an.

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