ImmunityBio Aktie: Zweite Kanzlei greift an
ImmunityBio sieht sich mit einer weiteren Sammelklage konfrontiert, ausgelöst durch FDA-Kritik an Aussagen des CEOs. Trotz operativer Rekordumsätze wächst der juristische Druck auf das Unternehmen.

Kurz zusammengefasst
- Zweite große US-Kanzlei reicht Sammelklage ein
- FDA rügte irreführende Heilversprechen des CEOs
- Operative Umsätze steigen um 168 Prozent
- Neue Pacht für Produktionsstätte deutlich teurer
Ein umstrittener Podcast-Auftritt des CEOs holt ImmunityBio weiter ein. Nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits eine offizielle Warnung ausgesprochen hatte, formiert sich nun massiver juristischer Widerstand. Mit dem Einstieg einer weiteren großen US-Kanzlei in die Sammelklagen wächst der Druck auf das Biotech-Unternehmen erheblich, während gleichzeitig die operativen Umsätze neue Höchststände erreichen.
Falsche Versprechungen rächen sich
Die renommierte Kanzlei Kessler Topaz Meltzer & Check hat offiziell eine Wertpapier-Sammelklage gegen ImmunityBio eingereicht. Auslöser der rechtlichen Schritte ist ein Bericht vom 24. März 2026 über einen Warnbrief der FDA. Darin rügte die Behörde weitreichende Behauptungen des Vorstandsvorsitzenden Patrick Soon-Shiong. Dieser hatte in einem Podcast erklärt, das Hauptprodukt ANKTIVA könne sämtliche Krebsarten heilen und sogar verhindern. Anleger reagierten damals prompt und schickten den Kurs an einem einzigen Tag um über 21 Prozent in die Tiefe.
Das Management bemüht sich um Schadensbegrenzung. Bereits in der vergangenen Woche reichte ImmunityBio eine umfassende Stellungnahme bei der FDA ein. Das Unternehmen löschte den kritisierten Podcast von seiner Website, stoppte die Ausstrahlung geplanter Fernsehwerbung und kündigte strengere interne Kontrollen an.
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Rekordumsätze trotz Gegenwind
Abseits der juristischen Baustellen laufen die Geschäfte auf Hochtouren. Vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen einen Nettoproduktumsatz von rund 44,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und unterstreicht die wachsende kommerzielle Dynamik von ANKTIVA. Auch die klinische Entwicklung schreitet planmäßig voran: Die wichtige QUILT-2.005-Studie ist mittlerweile vollständig rekrutiert, was den Weg für einen ergänzenden Zulassungsantrag noch in diesem Jahr ebnet.
Bewegung beim Sorgenkind Dunkirk
Zusätzliche Veränderungen ergeben sich bei einer lange ungenutzten Produktionsstätte im US-Bundesstaat New York. Ein vor einem Jahrzehnt in Dunkirk erbautes, aber nie eröffnetes Werk soll nun innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre den Betrieb aufnehmen. Die Konditionen haben sich für ImmunityBio allerdings drastisch geändert: Statt des bisherigen symbolischen Dollars beläuft sich die jährliche Pacht unter dem neuen staatlichen Mietvertrag nun auf 525.000 US-Dollar.
Die kommenden Wochen bringen konkrete Fristen für das Unternehmen mit sich. Bis zum 26. Mai 2026 können sich geschädigte Anleger der neuen Sammelklage anschließen. Zuvor steht am 28. April eine Entscheidung der regionalen Behörden über ein neues Steuerabkommen für das Werk in Dunkirk an, bei der die Einhaltung der staatlichen Auflagen streng geprüft wird.
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