Imperial Brands Aktie: Ein herber Dämpfer!
Imperial Brands treibt Aktienrückkäufe voran, während der Kurs nahe dem Jahrestief notiert. Analysten bleiben zurückhaltend.

Kurz zusammengefasst
- Rückkaufprogramm über 1,45 Milliarden Pfund
- Aktie verliert seit Januar über elf Prozent
- Politische Rauchverbote belasten die Branche
- Halbjahreszahlen Mitte Mai erwartet
Imperial Brands kauft massiv eigene Aktien zurück. Das Ziel ist klar: Der Konzern will den Wert für Aktionäre steigern. Dennoch notiert das Papier mit 31,98 Euro nur knapp über seinem Jahrestief. Seit Januar verlor die Aktie bereits über elf Prozent an Wert.
Der Tabakkonzern setzt sein Rückkaufprogramm über 1,45 Milliarden Pfund konsequent fort. Allein am 28. April erwarb das Unternehmen 166.728 Aktien an der Londoner Börse. Das Management zog diese Papiere unmittelbar danach ein.
Damit sinkt die Zahl der ausstehenden Aktien auf rund 778 Millionen Stück. Bereits am Vortag kaufte Imperial Brands fast eine Viertelmillion Anteile zurück. Diese Strategie läuft bereits seit Oktober 2025.
Regulierung bremst die Stimmung
Trotz der Rückkäufe bleibt die Lage für Anleger schwierig. Ein Grund dafür ist der zunehmende politische Druck. In Großbritannien diskutiert die Regierung über weitreichende Rauchverbote. Solche Gesetzesvorhaben belasten die Stimmung im gesamten Sektor.
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Fokus auf die Halbjahreszahlen
Mitte Mai veröffentlicht der Konzern seine Ergebnisse für das erste Halbjahr. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf das Wachstum bei E-Zigaretten und Tabakerhitzern. Hier strebt das Management zweistellige Zuwachsraten an.
Im klassischen Tabakgeschäft rechnet Imperial Brands mit einem Plus im niedrigen einstelligen Bereich. Der bereinigte operative Gewinn soll um drei bis fünf Prozent steigen. Beim freien Cashflow peilt der Vorstand mindestens 2,2 Milliarden Pfund an. Währungsschwankungen könnten das Ergebnis je Aktie allerdings um bis zu 2,5 Prozent drücken.
Analysten bewerten die Aktie derzeit zurückhaltend. Das durchschnittliche Rating lautet „Hold“ bei einem Kursziel von 3.050 Pence. Morgan Stanley stufte das Papier zuletzt auf „Equal-Weight“ herab. Die Experten wägen die hohen Rückzahlungen gegen die regulatorischen Risiken ab. Mitte Mai wird der Konzern zeigen, ob die Strategie bei den neuen Produkten aufgeht.
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