Infineon Aktie: Solide Marktperformance!

Infineon stattet die zentrale Architektur von BMWs neuer Fahrzeuggeneration mit Mikrocontrollern und Leistungselektronik aus. Die Kooperation reduziert Kabelgewicht und Komplexität.

Kurz zusammengefasst:
  • Lieferung für BMWs neue E-Auto-Plattform 'Neue Klasse'
  • AURIX-Mikrocontroller steuern sicherheitskritisches 'Heart of Joy'
  • Zonale Architektur spart 600 Meter Kabel und 30% Gewicht
  • Unternehmen erhöht Investitionen für KI-Rechenzentren

Infineon nutzt den Tag der Hauptversammlung für eine strategisch wichtige Botschaft: Der Konzern wird zentrale Halbleiterkomponenten für BMWs neue E-Auto-Plattform „Neue Klasse“ liefern. Damit rückt Infineon tiefer in den Kernbereich software-definierter Fahrzeuge vor – also dorthin, wo künftig viel Rechenleistung, Datenverkehr und Energie-Management zusammenlaufen. Doch wie konkret ist der Beitrag – und warum ist er für BMWs Architektur so relevant?

Neue Klasse: Infineon liefert Schlüsselbausteine

Die Kooperation wurde am 16. Februar bekannt gegeben und umfasst die elektrische und elektronische Architektur (E/E-Architektur) der neuen Fahrzeuggeneration, startend mit dem BMW iX3. Infineon steuert dabei mehrere Produktkategorien bei:

Infineon

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  • AURIX und TRAVEO Mikrocontroller für zentrale Recheneinheiten
  • BRIGHTLANE Ethernet-Lösungen für Hochgeschwindigkeits-Datenverbindungen
  • OPTIREG Power-Management-ICs für effizientere Energieversorgung
  • PROFET Smart Power Switches und eFuses für intelligente Stromverteilung

Ein zentraler Punkt: Die „Neue Klasse“ setzt auf eine zonale Architektur. Laut Infineon sinkt dadurch die Kabellänge im Fahrzeug um rund 600 Meter, das Kabelbaumgewicht um etwa 30%. Das ist nicht nur ein Kostenthema, sondern auch ein Effizienz- und Integrationsvorteil, weil weniger Kabel die Komplexität reduziert.

BMWs „Superbrains“ – und das „Heart of Joy“

BMW bündelt Funktionen in vier zentralen Recheneinheiten („Superbrains“) für Fahrdynamik, automatisiertes Fahren, Infotainment und Kernfahrzeugfunktionen. Eine dieser Einheiten, das „Heart of Joy“, vereint Beschleunigung, Bremsen und Lenkung in einem System.

Diese Einheit basiert laut Quelltext vollständig auf Infineon-Mikrocontrollern, mit dem AURIX TC4D als zentralem Baustein. Damit sitzt Infineon nicht nur „irgendwo“ im Auto, sondern in einer Schaltzentrale für sicherheitskritische Funktionen.

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Hauptversammlung und jüngste Schritte im Konzern

Die ordentliche Hauptversammlung findet heute in München statt. Dort zeigt Infineon den Aktionären einen BMW iX3 als erstes Modell der „Neuen Klasse“, um die eigenen Beiträge zur Plattform zu demonstrieren.

Die Meldung passt in eine Reihe jüngerer Unternehmensschritte: Am 10. Februar platzierte Infineon Anleihen über 2 Milliarden Euro zur Refinanzierung auslaufender Verbindlichkeiten und jüngster Akquisitionen. Anfang Februar wurde zudem der Verkauf des Standorts Bangkok/Nonthaburi abgeschlossen. Am 3. Februar folgte die Vereinbarung zur Übernahme des nicht-optischen Analog/Mixed-Signal-Sensorportfolios von ams OSRAM für 570 Millionen Euro.

Parallel hatte Infineon zuletzt seine geplanten Investitionen auf rund 2,7 Milliarden Euro (zuvor 2,2 Milliarden Euro) erhöht, um den Kapazitätsausbau für Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren zu beschleunigen. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet der Konzern in diesem Bereich rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz, nach etwa 1,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr.

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