Infineon Aktie: Stellenabbau schockt!

Der Halbleiterkonzern streicht hunderte Stellen in Warstein aufgrund einbrechender E-Auto-Nachfrage und setzt gleichzeitig auf neue Siliziumkarbid-Technologie für industrielle Anwendungen.

Kurz zusammengefasst:
  • Stellenabbau in dreistelliger Höhe in Warstein
  • Einbruch der Elektroauto-Nachfrage als Hauptgrund
  • Neue Produktplattform für industrielle Anwendungen
  • Fokus auf Windkraft, Solar und Ladesäulen bleibt

Gemischte Signale beim bayerischen Halbleiterriesen: Während Infineon gestern einen Stellenabbau in Warstein verkündete, präsentierte der Konzern gleichzeitig eine neue Produktplattform. Der Automotive-Bereich schwächelt massiv – die E-Mobilität enttäuscht auf ganzer Linie.

Warstein im Visier: Hunderte Jobs fallen weg

Eine mittlere dreistellige Zahl von Arbeitsplätzen muss am Standort Warstein weichen. Der Grund: Die Nachfrage nach Elektroautos bricht dramatisch ein. Betriebsbedingte Kündigungen will das Management durch Altersteilzeit und Abfindungen vermeiden.

Infineon

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Parallel dazu bündelt Infineon die Fertigung von Rahmenmodulen am ungarischen Standort Cegléd. Die Botschaft ist klar: Überkapazitäten müssen abgebaut werden. Verschont bleiben nur die Bereiche Windkraft, Solar und Ladesäulen – die letzten Hoffnungsträger der Energiewende.

Siliziumkarbid als Rettungsanker?

Doch Infineon kontert mit Innovation: Die neue „EasyPACK C“-Produktgeneration setzt auf Siliziumkarbid-Technologie. Die Zielgruppe sind industrielle Anwendungen – von Schnellladesäulen bis zu Energiespeichersystemen.

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Die wichtigsten Fakten zur neuen Plattform:
* Höhere Leistungsdichte als Vorgängermodule
* Deutlich längere Lebensdauer
* Fokus auf Industrie statt Automotive
* Einsatz in kritischer Infrastruktur der Energiewende

Quartalszahlen werden zur Zerreißprobe

Am 12. November stehen die Q4-Zahlen an – ein Termin, der über die weitere Kursentwicklung entscheiden könnte. Analysten werden genau prüfen, wie realistisch der Vorstand die Automotive-Krise einschätzt und welches Potenzial den neuen Industrieprodukten zugetraut wird.

Die Diversifikierung weg vom schwächelnden E-Auto-Markt hin zu industriellen Anwendungen zeigt: Infineon navigiert durch stürmische Gewässer. Ob die Strategie aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.

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