Innodata Aktie: Khorsand rückt nicht von 140 Dollar ab
BWS Financial hält an Innodatas Kaufvotum und 140-Dollar-Ziel fest; Medienberichte über Entlassungen und einen zurückgefahrenen Auftrag bleiben teilweise unbestätigt.

Kurz zusammengefasst
- BWS Financial bestätigt Kaufvotum
- Kursziel bleibt bei 140 Dollar
- Quartalsbericht für 5. November angekündigt
- Meta-Bezug der Entlassungen unbestätigt
BWS Financial hat seine Kaufempfehlung für Innodata am 29. Oktober bestätigt. Analyst Hamed Khorsand hielt dabei auch am Kursziel von 140 $ fest. Die Bestätigung folgte auf den deutlichen Kursrückgang, den die Aktie nach Medienberichten über einen Stellenabbau vor gut einer Woche verzeichnet hatte.
Quartalszahlen stehen bevor
Innodata will am 5. November nach Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen. Das Unternehmen hat für denselben Tag außerdem eine Telefonkonferenz mit Investoren angekündigt. Sie soll um 17 Uhr Eastern Time beginnen.
Die Aktie stieg gestern um 1,4% und schloss bei 37,45 €. Damit verzeichnete das Papier vor dem angekündigten Bericht einen Kursgewinn.
Berichte über Auftragsrückgang und Entlassungen
Medienberichten zufolge wurden vor gut einer Woche nahezu 550 Beschäftigte von Innodata in Indien entlassen. Auch auf den Philippinen soll es Stellenstreichungen gegeben haben. Innodata hatte die berichtete Gesamtzahl der betroffenen Beschäftigten nicht öffentlich bestätigt.
Als Begründung nannten die Berichte eine E-Mail zur Beendigung der Beschäftigung: Darin wurde auf das Zurückfahren eines Geschäftsauftrags verwiesen. Der gemeldete Personalabbau betraf demnach nicht nur die indischen Standorte; für die Philippinen wurde allerdings keine konkrete Zahl genannt.
Am Freitag berichteten Medien zudem über die unbestätigte Behauptung eines Beschäftigten, ein geringerer Arbeitsumfang für Meta stehe mit den Entlassungen in Zusammenhang. Der Bericht enthielt ausdrücklich den Vorbehalt, dass sich diese Aussage nicht unabhängig überprüfen ließ.
Der behauptete Zusammenhang mit Meta blieb damit eine nicht unabhängig bestätigte Mitarbeiterangabe. Die in den Berichten zitierte Begründung aus der Kündigungs-E-Mail bezog sich dagegen auf das Zurückfahren des Geschäftsauftrags.
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