innoscripta SE setzt auf Expansion und hat eine optimistische Prognose für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich korrigierte, signalisiert das Management mit den neuen Zielen Vertrauen in die Skalierbarkeit des eigenen Geschäftsmodells.
Starke Umsatz- und Ergebniserwartung
Am Mittwoch veröffentlichte das im Scale-Segment gelistete Unternehmen seine Ziele für das kommende Jahr. Der Vorstand rechnet mit einem Konzernumsatz von mindestens 140 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis (EBIT) peilt innoscripta eine Marke von mindestens 80 Millionen Euro an. Diese Erwartungen stützen sich auf eine solide Auftragslage und die hohe Nachfrage nach Cloud-Lösungen für Forschungs- und Entwicklungs-Steueranreize.
Die Digitalisierung von Arbeitsabläufen bei der Beantragung von Förderungen bleibt der zentrale Treiber. Bereits im dritten Quartal 2025 konnte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 80 Prozent auf rund 70,7 Millionen Euro steigern. Das operative Ergebnis wuchs in diesem Zeitraum sogar um 96,3 Prozent, was die hohe Profitabilität der Plattformlösungen unterstreicht.
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Wachstum trifft auf schwache Performance
Kann die fundamentale Entwicklung den jüngsten Abwärtstrend an der Börse stoppen? Die Aktie verlor auf Sicht von 30 Tagen rund 23,2 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 69,90 Euro. Damit bleibt das Papier deutlich hinter dem 52-Wochen-Hoch von 132,40 Euro zurück, das im September 2025 erreicht wurde.
Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 33,7 nähert sich der Titel jedoch einer technisch überverkauften Zone. Zudem liegt der Kurs aktuell rund 12 Prozent über dem 52-Wochen-Tief, was erste Tendenzen einer Stabilisierung andeutet, nachdem die Aktie zuvor unter den 50-Tage-Durchschnitt von 82,09 Euro gefallen war.
Die Erreichung der Ziele für 2026 hängt nun maßgeblich davon ab, ob die regulatorischen Rahmenbedingungen für F&E-Steueranreize stabil bleiben. Anleger werden die kommenden Realisierungsfortschritte der Prognose genau prüfen, um zu sehen, ob die fundamentale Stärke die Marktbewertung wieder nachhaltig stützen kann.
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