Innovative Industrial Properties Aktie: Gefährliche Dividende?

Der Cannabis-REIT zahlt mehr Dividende als er operativ erwirtschaftet, was Analysten zu Verkaufsempfehlungen veranlasst. Die Zukunft des Unternehmens hängt von einer politischen Wende in den USA ab.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividendenrendite von 15 Prozent bei hohem Risiko
  • Operativer Cashflow deckt Ausschüttungen nicht
  • Analystenmehrheit rät zum Verkauf der Aktie
  • Politische Entscheidung in USA als Schlüsselfaktor

Die Aktie des Cannabis-REITs Innovative Industrial Properties lockt mit einer Traumrendite von 15%. Doch diese hohe Dividende steht auf wackeligen Beinen, denn das Unternehmen zahlt mehr aus, als es operativ einnimmt. Während Analysten vor den strukturellen Risiken warnen, hoffen Anleger auf eine politische Wende in den USA, die das Geschäftsmodell retten könnte.

Analysten sehen rot

Die professionelle Einschätzung fällt deutlich negativ aus. Das Konsensrating von sechs analysierenden Firmen lautet aktuell „Reduce“, also Verkaufen. Drei Analysten raten explizit zum Verkauf, zwei sehen die Aktie als Halten und nur einer als Kauf. Diese Skepsis steht in einem merkwürdigen Kontrast zum durchschnittlichen Kursziel von 68,20 US-Dollar, das ein erhebliches Aufwärtspotenzial von etwa 35% suggeriert. Die extreme Spanne der Einzelziele – von 44,00 bis 130,00 Dollar – spiegelt jedoch die tiefe Unsicherheit über die künftige Entwicklung wider.

Innovative Industrial Properties

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Die Dividendenfalle schnappt zu

Der Grund für die Warnungen liegt in den Zahlen. Im dritten Quartal 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen bereinigten operativen Cashflow (AFFO) von 1,71 US-Dollar je Aktie. Gleichzeitig hat es für das vierte Quartal eine Dividende von 1,90 Dollar je Aktie ausgerufen. Das bedeutet: Der Konzern zahlt rund 111% seines operativen Cashflows an die Aktionäre aus – ein Zustand, der auf Dauer nicht haltbar ist. Die Einnahmen sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal zudem um 15% auf 64,7 Millionen Dollar, was die angespannte Lage der Mieter aus der Cannabis-Branche unterstreicht.

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Alles hängt an der Politik

Die eigentliche Zitterpartie spielt sich auf politischer Ebene ab. Die gesamte Investment-These für die Aktie hängt an der möglichen Neubewertung von Cannabis auf US-Bundesebene. Ein von Ex-Präsident Donald Trump angestoßener Schritt hin zu einer geringeren Regulierungskategorie könnte den betreibenden Mietern erlauben, Geschäftsausgaben steuerlich abzusetzen. Dies würde ihre Rentabilität und Kreditwürdigkeit massiv verbessern und damit die existenziellen Sorgen der Vermieter wie IIP beheben.

Der aktuelle Kurs von rund 50,60 Dollar bildet diese extreme Risiko-Chance-Situation ab. Die Bewertung liegt bei etwa dem Achtfachen des operativen Gewinns (FFO), was sowohl das Risiko von Mietsausfällen als auch die Hoffnung auf eine politische Rettung einschließt. Für Anleger bleibt es eine Gratwanderung zwischen der sofortigen hohen Ausschüttung und der sehr realen Gefahr einer Dividendensenkung im Laufe des Jahres 2026.

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