Innovative Industrial Properties hat die Erwartungen des Marktes im vierten Quartal 2025 deutlich übertroffen. Trotz rückläufiger Umsatzzahlen sorgen erfolgreiche Schuldeneintreibungen und eine neue strategische Ausrichtung für Optimismus bei den Anlegern. Doch kann der Immobilien-Spezialist die Probleme mit säumigen Mietern dauerhaft hinter sich lassen?
Der jüngste Geschäftsbericht zeigt ein zweigeteiltes Bild. Während der Umsatz im Schlussquartal um gut 13 Prozent auf 66,7 Millionen US-Dollar sank, kletterten die operativ entscheidenden Kennzahlen nach oben. Der bereinigte Cashflow aus dem operativen Geschäft (AFFO) stieg im Vergleich zum Vorquartal um zehn Prozent auf 1,88 US-Dollar je Aktie.
Dieser Zuwachs war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Aktie in den vergangenen sieben Tagen um mehr als elf Prozent zulegen konnte. Damit setzte sich das Papier deutlich von seinem erst kürzlich markierten 52-Wochen-Tief bei 38,35 Euro ab.
Stabilisierung des Portfolios
Ein wesentlicher Treiber für das positive Ergebnis war der Fortschritt bei der Sanierung notleidender Vermögenswerte. Das Management arbeitet derzeit daran, über 900.000 Quadratmeter an Mietfläche neu zu vergeben, nachdem mehrere Betreiber zahlungsunfähig wurden.
Erste Erfolge bei der Schuldeneintreibung zeichnen sich bereits ab: Im vierten Quartal konnten allein vom Mieter Gold Flora 3,7 Millionen US-Dollar beigetrieben werden. Zudem sicherte ein Gerichtsurteil gegen Temescal Wellness weitere sieben Millionen US-Dollar an Mietrückständen zu, was die Liquidität des Unternehmens stärkt.
Fokus auf Life Sciences
Parallel zur Stabilisierung des Kerngeschäfts forciert das Unternehmen die Diversifizierung. Mit einer Zusage von bis zu 270 Millionen US-Dollar für die IQHQ-Plattform expandiert der Konzern massiv in den Bereich der Life-Science-Immobilien.
Um dieses Wachstum zu finanzieren, sammelte Innovative Industrial Properties seit Oktober über 145 Millionen US-Dollar an frischem Kapital ein. Flankiert wird diese Entwicklung von potenziellem regulatorischem Rückenwind: Die angestrebte Neueinstufung von Cannabis auf Bundesebene könnte die Kreditprofile der bestehenden Mieter künftig spürbar verbessern und deren Cashflows stabilisieren.
Die Beibehaltung der Quartalsdividende von 1,90 US-Dollar unterstreicht das Vertrauen des Managements in die aktuelle Entwicklung. Für Anleger bleibt die erfolgreiche Neuvermietung der leerstehenden Flächen im ersten Halbjahr 2026 der entscheidende Indikator dafür, ob die operative Wende nachhaltig gelingt.
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