Intel: 14A-Knoten mit Tesla-Commitment
Intel überrascht mit starkem Gewinn und treibt KI-Strategie voran. Tesla-Kooperation und Analysten-Hochstufungen stützen den Turnaround.

Kurz zusammengefasst
- Gewinn je Aktie übertrifft Erwartungen
- KI-Server-Geschäft wächst kräftig
- Tesla plant Einsatz neuer Intel-Chips
- Analysten heben Kursziele deutlich an
Sechs Quartale in Folge übertrifft Intel nun die Erwartungen der Wall Street. Der Bericht zum ersten Quartal 2026 löste ein Kursfeuerwerk aus. Nachbörslich sprang die Aktie um rund 20 Prozent nach oben.
Der Chipkonzern meldete einen bereinigten Gewinn von 29 US-Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich einen Cent prognostiziert. Der Umsatz erreichte 13,58 Milliarden US-Dollar.
Die Börse honoriert den Turnaround. Seit Jahresbeginn hat die Intel-Aktie gut 70 Prozent zugelegt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 204 Prozent. Der Kurs notiert aktuell bei knapp 57 Euro.
KI-Server als neuer Wachstumsmotor
Das stärkste Wachstum lieferte das Rechenzentrumsgeschäft. Hier stiegen die Erlöse um 22 Prozent auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Die operative Marge in diesem Segment sprang auf 30,5 Prozent.
Bisher dominierten die Grafikprozessoren von Nvidia den KI-Boom. Nun verschiebt sich der Bedarf. Sogenannte agentische KI-Anwendungen erfordern verstärkt klassische Hauptprozessoren. CEO Lip-Bu Tan betonte die Rückkehr der CPU als unverzichtbares Fundament der KI-Ära.
Tesla setzt auf neue Chip-Generation
Ein weiterer Fokus liegt auf der künftigen 14A-Fertigungstechnologie. Die Entwicklung verläuft laut Management schneller als beim Vorgänger 18A. Mehrere externe Kunden prüfen die Technologie bereits.
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Prominente Unterstützung. Tesla plant laut Elon Musk die Nutzung des neuen Prozesses. Die Chips sollen in Fahrzeugen, Robotern und künftigen SpaceX-Rechenzentren arbeiten.
Analysten heben Kursziele massiv an
Die starken Zahlen zwingen Analysten zur Neubewertung. HSBC stufte die Aktie auf Kaufen hoch. Das Kursziel verdoppelte sich auf 95 US-Dollar. Die Experten sehen die Preismacht bei Server-CPUs weiterhin unterschätzt.
Northland hob das Ziel auf 92 US-Dollar an. Die Bank sieht Intel als wichtige westliche Alternative angesichts geopolitischer Risiken in Taiwan. Benchmark erhöhte auf 76 US-Dollar. Die Analysten werten die Tesla-Kooperation als klaren Vertrauensbeweis.
Für das zweite Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz von bis zu 14,8 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei 20 Cent liegen. Beide Prognosen übertreffen die Markterwartungen deutlich.
Einziger Wermutstropfen bleibt der unbereinigte Quartalsverlust von 3,7 Milliarden US-Dollar. Dieser resultiert fast vollständig aus Restrukturierungskosten und Abschreibungen bei der Tochter Mobileye. Operativ will Intel das Angebot in den kommenden Monaten kontinuierlich ausbauen. Nur so lässt sich die hohe KI-Nachfrage bedienen.
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