Intel Aktie: Analysten feiern Comeback

Intel erhält vor Quartalszahlen massive Analystenaufwertungen. Der Fokus liegt auf starker Nachfrage nach KI-Server-CPUs und Fortschritten bei der eigenen Fertigungstechnologie.

Kurz zusammengefasst:
  • KeyBanc stuft Aktie auf Overweight hoch
  • Kursziel von 60 Dollar als neues Wall-Street-Hoch
  • Starke Nachfrage nach Server-CPUs für KI
  • Fortschritte bei Fertigungs-Roadmap Intel 18A

Intel galt lange als Sorgenkind der Chipbranche, doch kurz vor den Quartalszahlen dreht sich die Stimmung an der Wall Street massiv. Analysten überschlagen sich plötzlich mit Kurszielerhöhungen und sehen in dem Halbleiter-Pionier wieder einen ernstzunehmenden Wettbewerber im KI-Markt. Ist die lange Durststrecke damit endgültig beendet oder folgt am Donnerstag die Ernüchterung?

KI-Server als Kurstreiber

Verantwortlich für den jüngsten Optimismus ist eine Reihe positiver Analystenkommentare, die den Kurs am Dienstag gegen den Markttrend antrieben. Besonders KeyBanc sorgt für Aufsehen: Die Experten stufen die Aktie auf „Overweight“ hoch und sehen den Chipriesen für das Jahr 2026 im Bereich Server-CPUs als „weitgehend ausverkauft“ an. Aufgrund der enormen Nachfrage könnte Intel die Preise hier um 10 bis 15 Prozent anheben. Das Kursziel wurde auf 60 US-Dollar geschraubt – der aktuell höchste Wert an der Wall Street.

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Auch die Großbank HSBC argumentiert bullisch und verweist auf die nächste Evolutionsstufe der künstlichen Intelligenz („Agentic AI“). Da KI-Systeme zunehmend autonomer agieren, werde die Nachfrage nach klassischen Server-CPUs deutlich stärker steigen als bisher angenommen.

Technologische Wende in Sicht?

Doch nicht nur die Absatzseite stimmt optimistisch, auch technologisch scheint der Konzern Boden gutzumachen. Seaport Research Partners validiert in einer aktuellen Analyse Intels Fertigungs-Roadmap. Die Fortschritte bei den neuen Produktionsprozessen (Intel 18A) und die kommenden „Panther Lake“-Prozessoren deuten darauf hin, dass die Foundry-Sparte – lange Zeit eine Belastung für die Bilanz – sich langsam zu einem wertvollen Asset wandelt.

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Die Aktie spiegelt dieses neu gewonnene Vertrauen wider. Seit Jahresanfang liegt das Papier bereits rund 23 Prozent im Plus und notiert in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch.

Spannung vor den Zahlen

Der Fokus richtet sich nun voll auf die Quartalszahlen, die Intel am morgigen Donnerstag (22. Januar) nach Börsenschluss vorlegen wird. Analysten rechnen zwar mit einem Umsatzrückgang von gut 6 Prozent auf 13,38 Milliarden US-Dollar, doch die Erwartungshaltung an den Ausblick hat sich gewandelt. Der Optionsmarkt preist bereits erhebliche Schwankungen von fast 9 Prozent nach der Veröffentlichung ein.

Für Anleger wird der Donnerstagabend zur Bewährungsprobe für die neue Bullen-These. Entscheidend ist dabei weniger der Rückblick auf das abgelaufene Quartal, sondern die Bestätigung der Trends: Nennt das Management konkrete externe Kunden für die neuen Fertigungsprozesse und untermauert es die Berichte über ausverkaufte Server-Kapazitäten? Sollten diese Signale ausbleiben, könnte die Vorschusslorbeeren-Rally schnell wieder abverkauft werden.

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